Man braucht doch irgendeine Höhle,
wo nachts man seine Füße reckt
und auch, dass man vom Hals sich gröle
das Los, das einem bitter schmeckt.
Der Fuchs im Wald hat so ‘ne Bude,
der Hase eine, wen’ger groß,
ein bisschen derb, ein bisschen krude,
doch immerhin auch kostenlos.
Der Mensch, gewohnt sich auszunützen
in der ihm eigenen Manier,
er baut mit steinern starken Stützen
dem Nächsten ein Betonquartier.
Und für die kalten, kahlen Wände,
vom Zauber des Zements umweht,
kralln gierige Vermieterhände
sich so viel Zins, wie’s irgend geht.
Dafür dass man mit Arsch und Kragen
nicht kläglich in der Gosse liegt,
muss seinen halben Lohn man tragen
zu einem, der’s im Schlafe kriegt.
Und dass so viel es zu berappen
für diese Kasematten gilt,
muss sie der Staat geschickt verknappen
als der Besitzer Schirm und Schild.
Dann machen Nägel wir mit Köpfen
und hausen preiswert in ‘nem Stall.
Doch ach, selbst da wird man uns schröpfen –
denn das „Prinzip“ gilt überall!