Kurz wischt man sich die feuchte Nase,
und dann, pfui Teufel!, weg damit!
Voraus ein Niesen mit Emphase,
danach juckt sich der Zinken fit.
Würd ‘nen Gedanken wer verschwenden
an ein zerknülltes Taschentuch?
Und fingert mit nervösen Händen
im Notfall doch, dass er es such!
Ja, grad die meistbegehrten Dinge,
um die man in die Läden wetzt,
sind wertlos wie die Pfifferlinge –
die schon das Sprichwort unterschätzt.
Doch alles, was mit Körperpflege,
Hygiene und so fort zu tun,
kommt ja dem Wunsche ins Gehege
nach neuen Jacken oder Schuhn.
Klar wär es lachhaft zu verkünden,
so’n Rotztuch wär spektakulär,
doch dient’s aus völlig andern Gründen
dem Wohlbefinden umso mehr.
Jetzt könnte man Vergleiche ziehen
mit den Bescheidenen im Land –
wie sie das Licht des Ruhmes fliehen,
sich aufzuopfern unbekannt.
Da hätte man mich gleich beim Wickel:
„Der denkt nur an sich selbst dabei,
dass mit dem elenden Gekrickel
zu irgendwas er nütze sei!“