Die Mauern starren nass und kalt
und schwitzen Neon aus.
Auf Dächern der Antennenwald:
ein Gipfelkreuz fürs Haus.
Im Nebel schwimmt die Himmels-Au,
von Sternen unbesät.
Kein Mond weilt wo in ihrem Blau,
kein Vogel noch so spät.
Aus Luken dämmert trüb und dumpf
ein bläulich blinder Schein:
Die Dünste aus dem Quotensumpf
der Bildschirm-Metzelein.
Dem Auge winkt nur dann und wann
ein Licht noch lebhaft zu,
treibt irgendwer sein Blechgespann
wo zur Garagenruh.
Der Pegel da, vom Flaschenhals
sinkt er zu Boden hin!
Ich dichte schneller – schneller, falls
ich vorher unten bin.
Das heißt am besten mach ich Schluss
und komme ihm zuvor.
Kein Mensch muss dichten und ich muss?
Ich hau mich jetzt aufs Ohr.