Im Supermarkt, mich einzudecken
mit dem, was man so täglich braucht.
Ein Herr da, der an allen Ecken
mit seiner Karre um mich kraucht.
Und schließlich kommen wir zur Kasse,
ich vor ihm, er mir im Genick,
da fragt er was, und ich verpasse
ihm ein Retour mit viel Geschick.
Na, und so weiter und so weiter,
wie ein Gespräch sich halt entspinnt.
Er, wegen meiner Antwort heiter,
auf freundliche Vergeltung sinnt.
Gibt sich als jemand zu erkennen,
der schon seit Jahrn zur Winterszeit
sich von der Heimatstadt kann trennen,
damit er da nicht eingeschneit.
Und wie er hört, ich gleichfalls plane,
für länger hier am Ort zu weiln,
beginnt er mit ‘nem Affenzahne
mir goldne Regeln mitzuteiln.
Und ich, geduldig wie ein Engel,
ich lausche seinem Worterguss
so wie ein kleiner Ladenschwengel
dem Chef, dem er gehorchen muss.
Blick ich so blöd, um zu erfahren
dies Maß an Solidarität?
Ich kenn die Bude hier seit Jahren –
Berliner Schnauze, bellst zu spät!