Archiv der Kategorie: Allgemein

Jagdfieber

JagdfieberMein Herz, es mag im Hochland weilen,
doch jagen möchte es da nicht,
verschreckten Ricken nachzueilen
mit Unschuldsaugen im Gesicht.

Verhuschte Hasen zu erschießen,
die panisch vor der Flinte fliehn,
um nach gezieltem Blutvergießen
ihr flausch’ges Fellchen abzuziehn.

So wenig wie um zu erlegen
des Walds gekrönte Majestät,
den Hirsch, der seiner Enden wegen
bei Kugeln hoch im Kurse steht.

Und auch die Kerze auszublasen
‘nem Auerhahn in seiner Pracht,
gehört nicht zu den Lust-Extasen,
auf die ich Anspruch je gemacht.

Ich möchte nicht die Knarre heben,
nach Laune Leben zu zerstörn,
nur um mir das Gefühl zu geben
im Schuss als Platzhirsch selbst zu röhrn.

Millionen Jahre Jäger-Sammler
gehn aber spurlos nicht vorbei –
manch einer schießt auf kleine Rammler
und glaubt, dass er ein Nimrod sei

Und rühmt sich solcher Heldentaten,
die ohne Angst und Schweiß geschehn –
fast so, als würd er seinen Braten
beim Schlachter vis-à-vis erstehn.

Denn während unsre Steinzeitahnen
gekämpft um Leben und um Leib,
keult diese Zunft der Schrumpfgermanen
das Wild zum bloßen Zeitvertreib.

Beschönigend: „Bestände pflegen“ –
sonst wird von Reh’n man überrannt!
Der Schöpfung zweifelhafter Segen:
Neandertaler mit Verstand.

Nein, einfach durch die Heide streifen,
die diese tausend Wesen nährt –
nur mit den Sinnen sie ergreifen:
Geschwister, aller Liebe wert.

Kontinuität II

KontinuitätHier kurz die heut’gen Neuigkeiten:
Ein Doktorhut wurd aberkannt.
Die Länder um den Ausgleich streiten.
Von Schnee der Süden überrannt.

Dazu das Übliche an Kriegen,
Konflikten, Morden, Reiberein.
Im Fußball unsre Jungens siegen.
Der Dingsda wechselt den Verein.

Das Wetter: Regnerisch und trübe.
Und Vorsicht: Wind mit starken Böen!
O Hörer, in Geduld dich übe:
Erst nächste Woche wird es schön.

Der Infos ausgewählte Karten:
Ein Mix aus böse und banal.
So lässt Int’resse sich erwarten –
zumindest für dies eine Mal.

Mit aufgestellten Ohren lauschen
wir in den Äther Tag für Tag,
wo Stimmen auf uns niederrauschen
mit stolperfreiem Zungenschlag

Die kurze Wahrheit zu verkünden,
die unsre Gegenwart beschwört –
und den Verdacht auch zu begründen,
das hätt man immer schon gehört.

„Und jetzt die Nachrichten von heute:
Finanzausgleich umstritten noch.
Im Schnee ersticken Land und Leute.
Frau X nimmt ihren Hut nun doch.“

Der rote Schal

Der rote SchalWie kann man sich als wichtig outen,
sofern das Outen einem liegt?
Gewiss im Bunten und im Lauten,
das schwerer als Charakter wiegt.

Das Outfit spielt die größte Rolle.
Schon der Pullover, schon der Schal!
Am besten macht sich Lämmerwolle
aus renommiertem Highland-Tal.

Und farblich muss es richtig knallen,
mit Grau bist du schon quasi tot.
Kein Mensch denkt gern an Mausefallen,
doch jeder liebt gestricktes Rot.

So’n Fetzen um den Hals geschlungen,
mit dunklem Mantel im Kontrast,
ist für des Volks Bewunderungen
gewiss die halbe Miete fast.

Geheiligt sei die Bügelfalte,
der Sitz des Sakkos stets korrekt
und züchtig zu die Hosenspalte,
die sonst obszöne Witze weckt.

Die unvermeidliche Krawatte
(hier ausnahmsweise mal dezent)
fall lotrecht wie ‘ne Gartenlatte,
die man von fleiß’gen Schrebern kennt.

Dann gilt’s mit Würde noch zu tragen
die modisch-ausgefeilte Tracht,
stocksteif gerade aufzuragen,
das Kreuz auf Vordermann gebracht.

Auch geb man vornehm und gelassen
sich in Gebärde und Gesicht,
bereit, Probleme anzufassen,
an denen jeder sonst zerbricht.

Die Zunge gilt es, gut zu hüten,
dass sie nur rede mit Bedacht
und in den Ruf dich bringt, zu brüten
auf allem mit Verstandesmacht.

Ich denke mal, dies ist der Boden,
aus dem Bedeutsamkeit erblüht
(in andren Landen dient auch Loden
als Grundstoff für das VIP-Gemüt).

Der wundersamen Kunst zu täuschen
mit Kleidung, die das Urteil lähmt,
ich komm ihr hier mit Störgeräuschen,
die ich poetisch nur verbrämt.

Denn wenn die Leute ehrlich wären,
begreifend ihre Laus-Natur,
sie trügen Zeug, das hart und hären,
so wie die Brüder mit Tonsur.

Hinter den Fassaden

Hinter den FassadenDa ragen sie, die Hausfassaden,
der stärkste Sturm weht sie nicht um,
mit Ziegeln bis zum First beladen
in Reihen um die Luken rum.

Sind sie nicht wahre Pyramiden,
den Wettern trotzend und der Zeit,
von jenen Bauten nicht verschieden
im Balsamstein der Ewigkeit?

Ihr Stolz: sich nie gerührt zu haben
vom Fleck, an den man sie gepflanzt,
wie Burgen ohne Wall und Graben,
die hinter Schweigen sich verschanzt.

Seit Jahren hab ich sie beim Wickel,
belagernd sie mit meinem Blick,
doch keine Bresche schlägt mein Pickel
in dies Gemäuer, dumpf und dick.

Was mag dahinter sich verbergen?
Ein Hofstaat, üppig und galant,
der Fürst mit Narren und mit Zwergen,
ein Windspiel an erlauchter Hand?

Ein Ritter, der mit steter Fehde
den knappen Haushalt unterhält
und trotz der Weiber Widerrede
auch Kunkelmagen überfällt?

Womöglich gar ein Hexenmeister,
mit Mächten, schauerlich, im Bund,
ein Nekromant und Herr der Geister,
dem tausend Zaubersprüche kund?

Doch Fantasie einmal beiseite,
soweit sie bunte Märchen spinnt –
selbst wenn ich ihn im Heute reite,
mein Pegasus auf Hafer sinnt.

Wohnt da ein Manager am Ende,
der seinen Aufenthalt verhehlt,
damit im Schutze dieser Wände
er sorglos seine Kohle zählt?

Ein Krimineller alter Schule,
der gern in Hinterzimmer flieht,
dass aus gefülltem Zockerpoole
er fette Euro-Fische zieht?

Vielleicht ein Mime, eingeschlossen,
der sonst das Publikum nicht scheut,
der Paparazzi doch verdrossen
sich hier privater Stille freut?

Oder vielmehr ‘ne alte Dame,
der’s eher klösterlich behagt
und die der Welt und ihrem Krame
in heil’ger Jungfernschaft entsagt?

Die einz’ge Art, es rauszufinden:
Mal hinter die Kulissen sehn.
Ich müsste mich nur überwinden
und, um zu klingeln, rübergehn.

Was mich erwartet? Kann’s vermuten:
Kein Stück in hoffmannscher Manier –
die braven Bürger nur, die guten:
der Koch, der türkische Barbier.

Windbeutel

WindbeutelWie sie sich drehen, winden, biegen,
als hätten Krämpfe sie erfasst,
und tot zu ihren Füßen liegen,
zerschmettert liegen Zweig und Ast!

O wie sie in den Wipfeln wütet,
die blinde, ungebremste Kraft –
so wie ein Wolf die Schafe hütet,
so mit verzehrnder Leidenschaft!

Der stärkste Sturm ist von der Leine:
jetzt zeig dich niet- und nagelfest,
stemm Brust dagegen, Bauch und Beine,
dass es dich nicht verwehen lässt!

Im Hafen treibt er hoch zu Wogen
die Flut, die eh zu Berge schwillt,
und schäumend kommen drauf gezogen
Poseidons Rosse, weiß und wild.

Doch droben in der Lüfte Weiten,
wo er sich selbst nur Widerpart,
wie kommt er da beim Wellenreiten
auf seinesgleichen erst in Fahrt!

Kein Halten gibt’s, wo keine Grenzen
dem ungestümen Drang gesteckt
und seine Kunst der Turbulenzen
in ihrer Vielfalt erst perfekt.

Wie er in breiten Strömen stiebt,
in Strudeln gurgelnd da rotiert,
zu Massen sich zusammenschiebt,
koppheister sich im Sturz verliert!

Wie er da heult und pfeift und johlt,
sich aus dem Leib die Seele schreit,
das Letzte aus der Lunge holt
im Taumel der Besessenheit!

O dass ihr bloß, ihr kühnen Flieger,
ihm niemals in die Hände fielt,
es wären Klau’n von einem Tiger,
der Katz und Maus nur mit euch spielt!

Denn ehrlich: In der Stratosphäre
geht’s selten ohne Stürme ab,
und wer da segelt auf dem Meere
sich besser gleich ‘ne Tüte schnapp.

Indessen er zum Glück hienieden
auf manche feste Schranke stößt
und kaum noch stört der Erde Frieden,
die schon in halbem Schlafe döst.

Und träumt: Als windigster Geselle
entpuppte sich der Zwölferschar,
der noch gepustet auf die Schnelle
verröchelnd, ach, der Januar!

Ermutigung

ErmutigungZu sehn, was ich zurzeit hier treibe,
schaut groß der Mond mich grade an,
ein gelber Fleck in meiner Scheibe,
die ich mal wieder putzen kann.

Er glänzt in seinem reinen Lichte,
ich wälze mich im Erdenstaub.
Gleich morgen, ja, ich mich verpflichte,
den Stall zu säubern mit Verlaub.

Sofern er durch des Glases Trübe
mich überhaupt zu sehn vermag,
dann wird er finden, dass ich übe
wie üblich mich im Lautenschlag.

Es ist ja wieder diese Stunde,
die ich am piër’schen Quell verbring
und mit Dionysos im Bunde
in die Unsterblichkeit mich sing.

Um’s weniger geschraubt zu sagen:
Die Uhr marschiert in Richtung zehn,
und mich beschleicht das Unbehagen,
den Musen auf den Keks zu gehen.

Doch kann man mir nichts dir nichts lassen
von einem Brauch, der lang gepflegt,
um sich ‘nen Maulkorb zu verpassen,
obwohl die Zunge sich noch regt?

Ich diene schließlich schon seit Jahren
dem hoh’n olympischen Geschlecht,
und wär es Frevel, dies Gebaren,
so wär es doch Gewohnheitsrecht.

Der einz’ge Grund, um aufzugeben,
wär offenkund’ger Göttergroll,
das heißt sie ließen niederschweben
den Hermes; Botschaft: Nase voll!

Doch Wunder kommen nicht und Zeichen
mir vom Parnass in diesem Sinn.
Mein schlichter Singsang scheint zu reichen,
weil ohne Konkurrenz ich bin.

Ach, wenn da bloß nicht Nietzsche wäre,
der einst geprüft auch Charons Boot
und mir zerpflückt die Dichterehre,
weil, wie er sagt, die Götter tot.

So muss es unentschieden bleiben,
ob das, was ich hier klampf und harf,
auch durch die trüben Fensterscheiben
raus zum Gourmet für Lyrik darf.

Da wären Kritiker vonnöten,
die von der Sache was verstehn –
doch wer schluckt unbekannte Kröten,
wenn alte ihm im Mund zergehn?

Vom Mond ist auch nichts zu erwarten –
er sieht mich oder sieht mich nicht,
pflanzt Sonnenblumen an im Garten,
die herrlich leuchten: ein Gedicht!

Schaffe, schaffe

Schaffe, schaffeDie Menschheit – welch ein buntes Treiben,
dem jeder so und so verfällt,
sich für ‘ne Sache aufzureiben,
das heißt im Zweifelsfall für Geld.

Der eine geht nicht weite Wege
und setzt direkt am Quell sich fest,
der Bank, dem goldenen Gelege
mit Konten, Zinsen und Invest.

Da wälzt er seine durst’ge Seele,
bis sie im Mammon ganz versinkt,
ermunternd sich aus weiser Kehle,
dass Buchgeld umso wen’ger stinkt.

Der andre hat’s mit Produzieren,
zieht Reibach aus ‘ner Wurstfabrik:
Zerhacken, würzen und gelieren
mit Fleischeslust und Schweinsgequiek

Bringt mächtig ihm was in die Kasse,
dass rosig seine Börse glänzt
und je nach Fett und Lebendmasse
mit drallen Euros sich ergänzt.

Dann gibt’s da auch die Charaktere,
die reden gern ein Wörtchen mit,
beschwören stets, was morgen wäre,
wärn ihre Gegner sie erst quitt.

Mit ihrem pralln Terminkalender
gehn ständig sie auf Stimmenfang:
Politiker = Sechzehnender
mit ausgeprägtem Platzhirschdrang.

Da wären auch noch die Gelehrten,
die forschen bis zum letzten Quark
und machen für die ungeklärten
Geheimnisse der Welt sich stark.

Als weltfremd gelten dennoch viele,
weil ihre Geisteskraft sie balln
und, endlich am ersehnten Ziele,
in Brunnen hin und wieder falln.

Auch des Asklepios späte Jünger
sind ehrlich um Erfolg bemüht,
wobei ein bisschen Euro-Dünger
oft hilft, dass ihre Heilkunst blüht.

Vergesst auch nicht den Malermeister,
der schon vor Tag und Tau bereit,
und der mit Pinsel, Quast und Kleister
der schlimmsten Klitsche Glanz verleiht.

Genauso früh, bei Nacht und Nebel,
ist auch der Arbeiter aktiv,
setzt in Bewegung alle Hebel,
„belohnt“ mit Minimal-Tarif.

Doch wie herum sie sich auch winden,
die ich hier beispielhaft genannt,
sie wolln nicht Unterhalt nur finden,
nicht Stolz nur im sozialen Stand.

Als steten Strohhalm sie ergreifen
die blinde Hast bei Tag und Nacht –
so wie im Walde dieses Pfeifen
in einer Welt, die Angst uns macht.

 

Wetterlage II

Wetterlage IIDie Stadt ist wieder weiß geworden,
schwarzbunt wie’s Vieh, das wiederkäut.
Ein wind’ger Bursche aus dem Norden
hat Schnee ihr übers Fell gestreut.

Nur die Fassaden stehn noch dunkel,
von trüben Stuben kaum erhellt,
doch ringsherum Kristallgefunkel,
wo Neon auf die Fläche fällt.

Und eine Wolkendecke droben,
die kein Maestro ausgemalt:
so grau wie’n alter Schweinekoben,
der mit zerfressnem Holz verschalt.

Wo sind die flotten Kavaliere,
die gern den Motor überdrehn?
Gebremst von dieser Seifenschmiere,
auf der die Reifen Schlittern gehn.

Erstickt in diesem dicken Linnen,
klingt dumpfer nun der seltne Laut
und langsamer scheint zu verrinnen,
die Zeit, die ihre Zukunft baut.

Es herrscht ‘ne feierliche Stille,
wo Weihnacht doch schon lange her!
Doch durch die ros’ge Gletscherbrille
schaut man der Krippe Wiederkehr.

Schon morgen sei der Schmelz geschwunden,
zerflossen vor ‘nem Hitzeschwall –
so der Bericht für Radiokunden.
Doch bleibt uns dies auf jeden Fall.

Doping

DopingDie zweite, o die zweite Flasche!
Halt dich zurück, du Troubadour! –
Was spricht dagegen, dass ich nasche,
wenn ich noch wach und spät die Uhr?

Montepulciano, rote Sorte.
2011. Ein junger Spund.
Gleichwohl bring ich ihn an die Pforte
zum längst verblassten Kirschenmund.

Um in „Gehalt und Frucht“ zu schwelgen,
wie es die Binde mir verspricht.
Nun, fährt der Geist noch nicht auf Felgen,
seh keinen Grund ich für Verzicht.

Noch kann ich alles klar erkennen.
Der Tisch, die Küche – nichts verschwimmt.
Ich seh am Docht das Flämmchen brennen
und wie er an der Spitze glimmt.

Auch wenn den Blick ich prüfend hebe
und angestrengt durchs Fenster stier,
scheint alles fest, nicht in der Schwebe,
ein wahrer Fels von ‘nem Quartier.

Warum dann weg schon mit der Leier?
Ich kurbel dran so lange rum,
bis mir ums Hirn ein leichter Schleier
orakelt vom Delirium.

Jetzt auch zur Hälfte schon genossen
die rote Rebe Nummer zwei!
Und dennoch kelt’r’ ich unverdrossen
fortlaufend Verse mir dabei.

Als Dichter muss man viel vertragen
von diesem Teufelszeug, der Welt,
dass man, schlägt’s einem auf den Magen,
in Katzenjammer nicht verfällt

Und seine biederen Gesänge
auch weiter von der Spule spinnt
hinaus aus seiner Klause Enge
dahin, wo offne Herzen sind.

Ja, wenn ich ehrlich bin, ich fühle
mit jedem Schluck mich mehr gestärkt;
doch der Verstand sagt mir, der kühle:
Hör lieber auf, eh man was merkt!

Sterne

SterneDer in des Alls Unendlichkeiten
gigantisch leuchtet immerdar,
wie kann ein Stern den Rang bestreiten
dem erdgebornen Superstar?

Was ist dem Sänger gleichzusetzen,
der kreischend um die Töne ringt
und in den schrillsten Kleiderfetzen
die Bühne zum Erbeben bringt?

Dem Mimen, der die gleiche Stätte
der Illusion zum Tempel weiht,
so lebensecht, als ob er hätte
sich von der Rolle ganz befreit?

Was kann dem Entertainer gleichen,
der glänzend sich auf Schau versteht
und selbst die Schönen und die Reichen
um seinen Klunkerfinger dreht?

Und so ‘nen Sportler, ‘nen Athleten,
der keuchend den Olymp erklimmt –
wie kann er werfen, hüpfen, treten,
selbst wenn Verstärker er nicht nimmt!

Was reicht an diese Professionen,
die Crème der Crème in ihrer Art,
den Koch etwa, der grüne Bohnen
in Eselsmilch und Schampus gart?

Das sind die Götter, einzuflößen
uns Ehrfurcht, neidisch und devot,
am Medienhimmel feste Größen,
unsterblich – bis zu ihrem Tod.