Archiv der Kategorie: Alle Gedichte

Zarte Wallung

imagesN6J06N6DWas tun, wenn die Gefühle wallen?
Ich denke hin, ich denke her,
ich höre sie im Busen lallen,
von Liebe ihre Zunge schwer.

Ist alles noch so schrecklich vage,
so höflich heilig ungewiss –
o dass er an ihr selber nage,
der Zahn der Zeit mit kühnem Biss!

Und diese wie im Fluge schwinde,
das Morgen mir entgegeneil’
und in die alte Eichenrinde
das Herz ich ritze mit dem Pfeil!

Ihr müsstet sie gesehen haben!
Die Haselaugen, das Gesicht!
Und ihre Haare, schwarz wie Raben,
die sie zum lust’gen Zöpfchen flicht!

Dazu die Stimme – wollt ihr hören?
So sanft und so verständnisvoll.
Die wäre treu, das will ich schwören
ganz offen hier zu Protokoll.

Doch langsam mit den jungen Pferden –
so weit ist es noch lange nicht!
Mir soll nicht Fantasie gefährden
des Daseins ungetrübte Sicht!

Was ist denn da schon groß gewesen?
Bausch ich Banales nicht nur auf?
Sie: Freundlich lächelnd hinterm Tresen.
Ich: Netter Herr beim Kuchenkauf.

Und dabei soll man sich was denken?
Ist das Natürlichste der Welt!
Zum andern: Warum Blicke schenken,
die Küssen gleich hervorgeschnellt?

Warum so sichtbar darauf achten,
dass sie allein sich um mich dreh,
wo dienstbar doch Kollegen schmachten,
die näher mir am Portepee?

Ach, diese tausende Facetten
des Spiels, das sich um Liebe dreht!
Wenn wir doch tausend Leben hätten,
dass eine nur man je versteht!

Ich gehe mich jetzt schlafen legen,
gewiss zu neuer Träumerei.
Und seht … sie kommt … eilt mir entgegen …
die Arme weit … an mir vorbei!

Neue Muse

BäckerNun sind die Lichter angegangen.
Die Dämmerung erstickt den Tag.
Laternen reiben ihre Wangen
an Windes Wellenschlag.

Aus den umdüsterten Fassaden
schaun trübe Fensterhöhlen her:
Im Mondlicht leuchtende Nomaden
in ihrer Nächte sand’gem Meer.

Vor mir die Kerze und die Flasche,
die angebrochen schon –
ich lieg den Musen auf der Tasche,
schnorr wieder mal Inspiration.

Sie mögen sich nicht knaus’rig zeigen –
schon juckt die Rechte willig mir,
zu brechen ihr motorisch Schweigen,
dass diese Strophe sie kreier.

Sie werfen auch vom Straßenpflaster
des Regens Echo mir herauf,
dass es in meinem Reimeraster
vollende seinen luft’gen Lauf.

Und, oh, auch diese schönen Züge
mir jener Dame in den Sinn,
der, wenn ich mich nicht selbst betrüge,
ich irgendwie gewogen bin.

Ich fand sie heut nicht an der Stelle,
wo sonst ich flüchtig sie genieß,
auch wenn den Blick ich auf die Schnelle
in alle Ecken schweifen ließ.

Ach, dieses wird genauso enden
wie jüngst, als schnöde ich genarrt:
Verdorrte Blumen in den Händen,
das Herz zu Stein erstarrt.

Derweil verzehrt es sich zur Neige,
das Flämmchen auf dem Stummel dort.
Die Zeit gebietet, dass ich schweige –
drum nur noch dieses letzte Wort.

Werd’s morgen denn erneut versuchen,
sie hinterm Ladentisch zu sehn –
ihr Lächeln hinter Quiche und Kuchen
lässt sogar gern mich Schlangestehn.

 

Kundenpflege

imagesYMM2R381In ihrem blut’gen Wachsgehäuse
die Flamme flattert hin und her,
als ob ein Fischlein in der Reuse,
ein Vöglein sie im Käfig wär.

In gleicher Weise eingeschlossen
in seine gläserne Klausur,
hockt still und steif wie angegossen
der Rote für die Traubenkur.

Ihr schnuppert wohl schon die Kombüse,
die solcherart ich kurz skizziert?
Dann hat euch diese Analyse
nicht an der Nase rumgeführt!

Schon ist der Abend angebrochen,
schon blinzeln Sterne hier und da.
Ich sitz, ein Süppchen mir zu kochen
aus Tragik und aus Trallala.

Schön, dass ihr wieder euch entschieden,
dem Chef der Schüsseln zuzuschaun –
kommt, kommt in meinen Küchenfrieden,
an diesem Opus mitzubraun.

Ihr werdet auch ein Lüftchen finden,
das euch die heiße Stirne kühlt
in Welln von Ventilator-Winden,
die pulsend in den Raum gespült

Und mancherlei an Strandgut buckeln
wie diesen Sauvignon-Rosé,
den könnten wir zusammen nuckeln –
was haltet ihr von der Idee?

Ihr zögert? Leere Dichterphrasen?
O glaubt mir, es ist ernst gemeint!
Wie weiland Roland will ich rasen,
wenn meinen Antrag ihr verneint!

Kommt in Kohorten, kommt in Haufen,
als Wander- oder Pilgerschar,
ihr sollt mir nicht ins Leere laufen –
steht Brot und Wein auf dem Altar!

Ich will so festlich euch empfangen,
wie’s Adoranten euch gebührt,
hab Bier und Salz- und Käsestangen –
was so ein deutscher Haushalt führt.

Wir könnten miteinander klönen
ganz locker und ganz unbeschwert,
vielleicht vom Guten oder Schönen –
ach, nein, man bloß nicht so gelehrt!

Das wird sich schon von selber finden,
sind wir am Ende erst vereint,
und auch, dass uns die Themen schwinden,
ist ausgeschlossen, wie mir scheint.

Natürlich würd ich’s gerne sehen
– nur wenn’s genehm ist, ohne Zwang –
wenn ihr, nun ja, ihr müsst verstehen,
auch etwas sagt zu meinem Sang.

Vielleicht dass euch, so nett bewirtet,
ein kleiner Lobpreis leichter fällt
und, statt dass ihr um Goethe schwirrtet,
ich euer neuer Dichterheld.

Wie bitte? Ja? Das lässt sich machen?
Mit kleinen Änderungen zwar?
Ach so. Nicht diese Hausmannssachen.
Champagner also, Kaviar…

Von der Leber weg

ProduktivitätWenn ich so sitze und sinniere
und fließend so in Reimen red
(vermeintlich) und ihn nicht verliere,
den Faden, der hindurch sich dreht

Wenn ich so hingegeben brüte
und kreisen lass das Tintenrohr
und aus der Weisheit Wundertüte
ein Kleinod manchmal springt hervor

Wenn in den vier berühmten Wänden
ich, losgelöst von Gott und Welt,
genügend Wurst und Wein zu Händen
vom Alltagsjammer freigestellt

Dann will es mir bisweilen scheinen
(und grübelnd geht die Hand zum Kinn),
dass, mich den Göttern zu vereinen,
ich beinah schon olympisch bin.

(Ihr werdet das Gefühl nicht kennen,
das nur die Einsamkeit verleiht,
wenn Flammen hoch im Herzen brennen
und keiner löscht sie vor der Zeit.)

Die Laute, die vom Pflaster tönen,
sie kommen wie von ferne her,
dem Raum entrückt, wo ich vom Schönen
und Guten mich wie Platon nähr

(Der Mond nur, der wie eine Leuchte
in Gottes Hand am Himmel hängt:
gespiegelt greifbar in der Feuchte
der Flasche, die mir Roten schenkt.)

So wälz ich mich in meinen Zeilen
und suhle mich im Strophenpfuhl,
Gedichte schließlich auszuteilen
wie Breven vom Apostelstuhl.

Wer sollte meinen Eifer zügeln
und Dämme baun der Worte Flut?
Kann solo ungestraft beklügeln,
was immer in der Welt sich tut!

Kein Weibchen weist mich in die Schranken,
sorgt, dass ich etwas kürzer tret:
So wuchern mir denn die Gedanken
wie Quecken, die man nicht gesät.

Kann wenigstens auf dich ich zählen,
o Fangemeinde: Leserin,
mir deinen Rochus nicht zu hehlen,
wenn ich mal voll daneben bin?

Ruf mich doch einfach an
und sag mir, was dir stinkt.
Dann tu ich, was ich kann –
wenn es der Kunst was bringt.

Weinprobe

BacchusEs mag an Worten mir gebrechen –
an Rotem mangelt es mir nie,
der mir bei mäßigem Bezechen
schon stattliche Gedanken lieh.

Jetzt hab ich ’nen Rosé zu fassen,
der mir von Chile hergeschwappt,
ein derber Bursche, hoch die Tassen!,
der süßlich nicht am Gaumen pappt.

Der soll mir meinen Kiel beseelen:
Pflüg munter übers Blatt hinweg,
Apollos Lorbeer will ich stehlen,
dass er die hohe Stirn mir deck!

Bis hierher ist es gut gegangen,
die 4. Strophe schon erreicht.
Doch ach, da die Schneewittchenwangen
der Buddel sind schon ausgebleicht!

Die letzten Tropfen will ich nutzen,
dass ich ein schönes Ende find
(Hier musst du, Leserin, nicht stutzen:
Den Strick ich nur den Versen bind!).

Schon ist das Abendrot gesunken
bis auf den Flaschenhorizont.
Nur rasch den Rest noch ausgetrunken,
der meinen Abschiedsvers besonnt

Damit in Morpheus treuen Armen
die Poesie ich heut beschließ.
O Musenmädchen, habt Erbarmen,
dass Bakchos ich den Vortritt ließ!

Nachgefragt

imagesPS5BWPHKHe, Leserin, bis du noch da?
Man spricht so wenig miteinander.
Ich fühle just mich Noah nah
und seinem Bruder Alexander.

Der Tag verliert bereits an Kraft,
lässt sich vom Dämmer übermannen.
Mir hilft ein Gläschen Beerensaft,
das Musenpferdchen anzuspannen.

Ob’s leicht und locker galoppiert,
magst an den Versen du entscheiden,
die auf des bleichen Blatts Geviert
allmählich sich in Jamben kleiden.

Ein Kerzenstummel reicht mir aus,
die Klause hier in Licht zu tunken –
wie die Geburt des Weltenbaus
sich schuldet einem Götterfunken.

Mein Geist, der schwächlicher indes
als eines Gottes hoher Brägen,
verzweifelt oft an dem Prozess,
Gedichte in dies Laub zu sägen.

Doch dir zuliebe, Leserin,
halt ich die Leier stets in Ehren,
auch wenn ich’s manchmal müde bin,
den Müll des Helikons zu mehren.

So traulich flackert es daher,
so friedlich flüstert mir die Therme,
dass mir’s, weiß Gott, am liebsten wär,
du teiltest meine Küchenwärme.

Dann ließe ich die Feder fallen,
dann wäre ich des Dranges frei,
zu Strophen unentwegt zu ballen
den Kodder von Gedankenbrei.

Dann würde gern ich mich beschränken
auf eine höh’re Poesie –
dir jeden Tag mein Herz zu schenken,
wie sie ein andrer Gott verlieh!

Verzeih! Ich bin zu weit gegangen.
Der Rote stieg mir wohl zu Kopf
und weckte in mir dies Verlangen,
dass einmal auf den Busch ich klopf.

Nun kann ich auch nicht weiterschreiben,
die Scham erstickt mir jedes Wort.
Doch lass uns, Les’rin, Freunde bleiben –
den Rausch, den schnarch ich mir schon fort!

 

Sommerwetter

imagesC0U5A4LHEs blitzt und donnert. Sommerzeit.
Der Abend ist noch frisch.
Ich hocke, dichte, Beine breit
an meinem Musentisch.

Vom Straßenpflaster tönt es feucht
vom Rieb der Reifen her.
Am Himmel pulsend ein Geleucht
in Wolken, schwarz und schwer.

Gelegentlich vernimmt man auch
ein fernes, dumpfes Grolln –
wie Räder, die in Qualm und Rauch
auf ihren Sphären rolln.

Wie ein Karnickel schmieg ich mich
in meinen kleinen Stall.
Es rauscht und regnet, Strich um Strich –
ein feiner Wasserfall.

Direkt vor meiner Nase hält
der Rote mir die Wacht,
der, wenn mich feindlich Durst befällt,
ihm wehrt mit Traubenmacht.

Versteh indes: Ich klage nicht;
ich stelle einfach fest –
sitz selbst ja hier bei Kerzenlicht
im warmen Küchennest.

Was schert mich, wenn ein jäher Stoß
mir die Gardine bläht?
Ein bisschen Kühlung, denk ich bloß,
in dieser Luft, die steht.

Und wenn auch mal ein volles Pfund
der Sturm ans Fenster fegt:
Ein Schwall von Tropfen, der, na und?,
die Scheibe nicht zerschlägt!

Ich schreibe. Schau nur ab und an,
ob’s nicht inzwischen schneit.
Gemächlich schreib ich weiter dann.
O schöne Sommerzeit!

Nacht- und Küchenstück

imagesRQLAKHH8Inzwischen ist es Nacht geworden.
Von irgendwo ein Köter bellt.
Die Stadt liegt frei von Autohorden
still unterm Sternenzelt.

Wär das denn nicht die rechte Stunde,
dass man zur Leier greift
und mit beredtem Bardenmunde
ins Nichts und Alles schweift?

Schon sammeln sich ja die Gedanken
direkt am Brägentor
und brechen aus den Nervenflanken
gleich fürchterlich hervor.

Ja, jetzt – ich kann sie nicht mehr halten,
sie stürzen aufs Papier,
um sich zu Strophen zu entfalten,
gereimt in Kreuzmanier!

Doch wolle, Les’rin, nicht erwarten,
dass Weisheit zu dir spricht,
es muss ja nach dem Schöpfer arten
die Schöpfung: sein Gedicht.

Was ich dir jetzt zu sagen habe,
was auf der Zunge brennt,
ist schlicht wie meine Dichtergabe,
die Bänkelsang nur kennt.

Da wärn beim Thema wir gelandet,
der Küche, meiner Musenalp:
Ein Zimmer, halb in Weiß gewandet
und gelb gekachelt halb.

Darin die gleichen Möbelstücke,
die schon Lukull gebraucht:
ein Schränkchen, dass Gewürz man pflücke,
ein Herd, der Feuer faucht.

Dass just ich hier mein Ströphchen braue,
die Fantasie ich schür?
Weil ich dem geist’gen Nährwert traue
hinter der Kühlschranktür!

Ein Weinchen muss ich nur befreien
aus unbeheizter Haft,
die kühle Seele ihm zu weihen,
der rasch er Wärme schafft.

So bin ich also dem verbunden,
was heute gern Ambiente heißt:
Die Bissen, die dem Gaumen munden,
erquicken auch den Geist.

Ist dann der Bauch beschwert von Speise,
vom Wein getrübt die Stirn,
empfiehlt sich’s, von der Musenreise
das Pferdchen auszuschirrn.

Schon ist ja auch die Nacht gesunken,
der Himmel sternbestreut.
Die Fantasie verpufft zu Funken.
Fanal: Genug für heut!

 

Nett, dass Sie diese Zeilen lesen

images6A1XKZCINett, dass Sie diese Zeilen lesen.
Sie mögen Esoterik wohl?
Koalas, die am Kongo äsen,
Kamelien am Kältepol?

Mit andern Worten: ’nen Poeten,
den nicht einmal der Kenner kennt,
sternfern von Dichtermajestäten,
für die der Kritikus entbrennt?

(Ich will das gar nicht offen lassen,
nenn Ross und Reiter gleich dazu:
So’n heil’ges Buch der Lesermassen
wär Ringelroths „Mensch, Kuddel, du!“)

Sie, Vielgekäutem zu entfliehen,
verweigern sich dem Volksgeschmack,
wolln sich nicht in die Wampe ziehen
nur zwerchfellfrohen Schabernack?

Sind auch dem Mauerblümchen offen,
das sonst doch alle Welt verschmäht,
den neuen Formen, neuen Stoffen,
die in die Musenflur gesät?

Wie gern, ach, würde ich versprechen,
dass Sie ein Kleinod aufgespürt –
doch diesem Verse-Radebrechen
als Name eher „Blech“ gebührt.

Es geht mir nicht so fix die Leier
der Alltagsweisheit von der Hand –
so sprudelnd wie ein Wasserspeier,
der regenrauschend bis zum Rand.

Ich muss sie tropf, tropf, tropf dosieren,
die kleinen Pointen da und dort,
nicht platt sie auf die Brote schmieren
und fingerdick in einem fort.

Nun werden Sie sich von mir wenden,
enttäuscht von diesem dürft’gen Fund
und die geneigten Ohren spenden
dem Morgenstern, der Gold im Mund.

Allein, ich werde weiterschmieden,
da ich so schön in Übung bin.
Zum Glück für meinen Seelenfrieden:
Sie kamen. Kurz. Doch immerhin.

 

Kreativität

imagesGR37VCAAHeut will ich, Les’rin, dir erzählen
von meiner Kreativität,
das heißt wie, wenn Gedanken fehlen,
doch so was wie’n Gedicht entsteht.

Zunächst: Es geht bei dieser Sache
durchaus mit rechten Dingen zu.
Genie? Dass ich nicht lache!
Poeten sind wie ich und du.

Man muss nur ein paar Tricks beachten,
das ist das ganze A und O,
braucht den Horaz nicht auszuschlachten,
nicht Opitz, Scaliger und Co.

Ambiente, um es gleich zu sagen,
Ambiente heißt das Zauberwort:
Nicht irgendwo sein Zelt aufschlagen,
nein, wo die Kehle nicht verdorrt.

Drum hab die Küche ich erkoren
zur heilig-hehren Musenstatt,
weil rosa funkelnd sie vergoren
genügend Seelennahrung hat.

Und weil sie mit der Heizungstherme,
die unaufhörlich schnieft und schnurrt,
Behaglichkeit mir schenkt und Wärme
für manche schöne Kopfgeburt.

Und auch der Kerze fröhlich Flackern
im Zug, der aus der Ritze weht,
hilft den Parnass mir zu beackern –
nichts, scheint mir, züngelt so beredt!

Hab ich vom Zeitpunkt schon gesprochen?
Auch diesen man sich günstig wähl:
Es sei der Abend angebrochen,
dass Stille dein Gemach beseel

Und Dunkelheit die Gassen hülle,
damit der Blick ins Leere geht
und deines Tages Bilderfülle
dir zu dem einen, besten rät.

Ein Tröpfchen, um es zu betonen,
ölt deine Hirnmaschinerie.
Sie wird es reich und rasch dir lohnen
mit einem Unmaß Fantasie.

So weit! Mehr ist hier nicht vonnöten,
damit das Dichterherz entbrennt
in Flammen, die wie Morgenröten –
falls Feuerholz nicht fehlt: Talent.