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Vergesslich

Wo war in diesen letzten Wochentreue_leserin
mit den Gedanken ich denn bloß?
Ist etwa bei dem alten Knochen
die Schraube der Erinnrung los?

Wie konnte grade ich vergessen
dich, einz’ge treue Leserin,
und einsam meine Silben messen,
als wär dies Tête-à-tête dahin?

Es muss wohl an der Hitze liegen,
die mich so durcheinanderbringt,
bin kurz davor, ‘n Stich zu kriegen,
auch wenn das jetzt pathetisch klingt.

Verzeihung drum! Und nicht verdrossen!
Passiert nie wieder, kannste Gift …
Der Bund, er sei erneut geschlossen.
Hier meine Hand, d. h. mein Stift.

Will häuf’ger wieder an dich denken,
wenn ich (und ungeschickt genug),
den Zossen gipfelwärts zu lenken,
beginne meinen Höhenflug.

Die Hohe Schule, die ich reite,
hat je ein Schwein sie froh begrunzt?
Nur du schaust nicht gequält zur Seite
und würdigst der Traverse Kunst.

Das weiß ich ungemein zu schätzen,
auch wenn es oftmals nicht so scheint.
Wie könnte just ich die verletzen,
die’s immer ehrlich mit mir meint?

Die Zeilen, die ich grad hier schreibe,
die weihe ich ausschließlich dir –
im Wunsch, dass fest das Band uns bleibe
wie das, mit dem ich’s Ross longier.

Mehr wollt ich eigentlich nicht sagen,
das Ganze mit ‘nem Punkt versehn
und mein Gestell zu Pfühle tragen,
zu schlummern, bis die Hähne krähn.

Indes, o Les’rin, dir zu Ehren
als Nachklapp diese Strophe noch.
Mag sie des Ganzen Sinn nicht mehren,
mehrt sie gewiss die Freundschaft doch.

Erinnerung

zeit_vergehtJetzt bloß Vergangnes nicht beschwören,
mich selber fragen: Weißt du noch?
Wie’n Hirsch allein nach vorne röhren.
Ihr alten Fotos, bleibt im Loch!

(Sie fielen just mir in die Hände,
die ich an dunkle Schapps gelegt,
weil in so muffigem Gelände
man manchen Müll zu finden pflegt.)

Nur flücht’ge Blicke hab gestattet
ich mir aufs wellige Papier,
das, ob es glänzend, ob gemattet,
so fern vom Heute und vom Hier.

Archaisch gleichsam die Gestalten,
in Wuchs und Frische ganz Natur,
naiv und süß beim Händchenhalten,
von Bauch und Becken keine Spur.

Bin das da wirklich ich gewesen,
ich, dieser halbe Naseweis,
der, von der Kindheit kaum genesen,
noch hölzern tappt im Lebenskreis?

Und all die anderen Epheben
und Nymphen, dass es überquillt,
das reine, unverbrauchte Leben
wie’n Botticelli-Frühlingsbild!

Jetzt bloß nicht in Gewesnem Wühlen
mit „Weißt du noch?“, wie’s alle tun,
die, um sich wieder jung zu fühlen,
so kindisch gehn in Kinderschuhn!

Nie wird uns drast’scher als von Linsen
bescheinigt, dass wir sterblich sind,
und dennoch gucken wir uns grinsen
zum Knipsen wie’n Reklame-Rind

Das nach dem Willn der Werbeleute
sich sehr um Heiterkeit „bemuht“,
doch, wenn’s auch grad noch wiederkäute,
im Nu verreckt im Schlachthausblut.

Was soll das mit den Fotoalben
und ihren Bildern, kleinen Türn
ins Gestern, die doch allenthalben
nicht wie Advent nach vorne führn?

Sie können nur das Herz beschweren
mit Sehnsucht nach dem Augenblick,
da wir als junge Ephemeren
noch blind fürs flüchtige Geschick.

Drum weg, zurück da in die Ecke
mit dieser ganzen Herrlichkeit,
damit ich nicht die Wunden lecken,
die grade sie nicht heilt, die Zeit!

Unser täglich Tod

Wenn ich so dunser_taeglich_todurchs Programmheft reise
und schau, was in der Glotze läuft,
stoß ich auf Leichen haufenweise,
erdolcht, erschossen und ersäuft.

Von zwanzig unsrer größten Sender
sind’s sieben, die zur besten Zeit
auch heut als Blut-und-Tränenspender
dem Mord- und Totschlag sich geweiht.

(Um hier vom Spielfilm nur zu sprechen,
geschweige denn vom Serienmist,
in dem das Lieblingsschwerverbrechen,
das Morden, gang und gäbe ist.)

So heißt ein Machwerk „Todesstille“,
ein andres schlicht mit „Hass“ uns droht,
dann Hitchcocks letzter Krimiwille,
gerahmt von „Bang, Bang, Du bist tot“.

Wenn sich Herr Meier vollgeschlagen
mit Käse, Wurst und Bier den Bauch,
braucht für das Hirn, des Kopfes Magen,
er geistig Grobgehacktes auch.

Die Krimiköche (Dollarzeichen,
wo einmal die Pupille saß)
dem anspruchslosen Schlemmer reichen
den leicht verdauten Billigfraß.

Verstetigung der Guckerquoten,
was ja der Sender Zweck und Ziel,
schafft locker man mit Einschalt-Toten –
ich nenn das hier mal „death appeal“.

Der Prolo braucht den Nervenkitzel,
das weiß der schlaue Intendant,
er gibt ihm Gauner, Mörder, Spitzel
und was er sonst an Abschaum fand.

Und jener fläzt sich in den Sessel,
beknabbert ‘ne gesalzne Nuss
und schert ‘n Dreck sich um die Nessel,
in der ein andrer sitzen muss.

Was ja den Teppich noch nicht rötet –
wär da vielleicht nicht der Effekt,
dass Schuss um Schuss wird abgetötet,
auch was ihn selbst vom Schießen schreckt.

Mattscheibe! Dazu beizutragen,
dass diese Welt noch mehr verroht!
Mit all dem Ballern, Würgen, Schlagen
schlägt auch man die Empfindung tot!

Hinzu kommt: Wer als Krimineller
zum Meister es noch nicht gebracht,
holt hier sich, „frisch vom Plattenteller“,
die Tricks, die Kenner sich erdacht.

Genügend Fälle hat’s gegeben
von blinder, blanker Tötungswut
und Finger, die sich warnend heben:
Der Bildschirm auch verbreitet Blut!

Prompt melden sich die Offiziellen
jedweder Anstalt gleich zu Wort:
Wer wagt uns dies zu unterstellen?
Bei uns hat so was keinen Ort!

Entschieden müssn wir uns verwahren
dagegen, dass man uns verhetzt,
die nachweislich seit vielen Jahren
für Sanftmut wir uns eingesetzt.

(Wen’ger blauäugig blaue Augen
hat man wohl selten nur gesehn –
die gleichwohl immer dazu taugen,
dass viele auf den Leim ihn’n gehn.)

Bedauern nicht, nicht Bußgewänder.
Das übliche Geheuchel halt.
So bleibt er, was er war, der Sender:
Die Volksklippschule der Gewalt.

Vielleicht Schwalben

vielleicht_schwalbenOb’s Schwalben oder Fledermäuse,
die draußen huschen pfeilgeschwind,
gar Mauersegler, dern Gehäuse
bei Tag und Nacht die Lüfte sind?

Doch da die wandelnde Laterne
grad erst sich neigt zum Horizont,
sind beide, Erd- und Himmelsferne,
noch immer morgendlich besonnt.

Die Wesen, die den Dämmer lieben,
das Dunkel zur Insektenjagd,
sind eh’r noch im Versteck geblieben,
selbst wenn sie dort der Hunger plagt.

Wie immer auch, die fleißgen Flieger
so flink den Straßenraum durcheiln,
dass stets mein Aug nur zweiter Sieger,
wenn’s gilt zu folgen diesen Pfeiln.

Ich kann die Brüder auch nicht stellen:
„Halt! Ausweis und Identität!“
Ein Vogel ist in solchen Fällen
beim ersten Piep schon abgedreht.

Ich werd wohl damit leben müssen,
dass diese Frage ungeklärt,
es sei denn, dass mit seinen Schlüssen
ein Kenner meine Weisheit mehrt.

Zunächst will ich mich denn begnügen
mit Fasslichem wie dem Papier,
das still, und doch Gedankenflügen
stets offen vor der Nase mir.

Wie’s letzte Licht liegt es ‘ne Weile
noch makellos und unberührt –
doch jäh durchzuckt es eine Zeile:
Was weiß selbst ich, wohin sie führt!

Die schwülen Tage

zu_warmDie schwülen Tage, wenn wir leiden,
gehn rascher noch als sonst herum.
Bloß nicht bewegen, alles meiden,
was steigert dies Martyrium!

Der Slogan mag uns davor schützen,
dass heftiger der Schweiß noch rinnt,
und jene Trägheit unterstützen,
die ständig auf Vermehrung sinnt.

Doch ist die Zeit nicht eingefroren,
die wie ein vorgeheizter Fluss
bei jedem Wetter ungeschoren
in freier Strömung fließen muss.

Und die nicht nur in Dimensionen
des Universums unvereint,
nein, auch im Kosmos der Neuronen
dem Schädel oft verschieden scheint.

Genauer: Wenn mit regem Leben
und Neuem wir den Alltag fülln,
den Sinnen ständig Nahrung geben
an Reizen, sie nicht zuzumülln

Doch Welten ihnen zu erschließen,
die ihnen fern und fremd noch warn,
dann mögen Monate verfließen,
die wir im Herzen zähln nach Jahrn.

Und umgekehrt, wenn stubenhockend
wir uns in Däumchendrehn verliern
und andres nicht als Bier verbockend
nur glasig in die Röhre stiern

Und schaun dann, so aus Langeweile,
mal auf die Uhr gelegentlich,
dann wundern wir uns ob der Eile,
mit der auch dieser Tag verstrich.

So quälen sich dahin die Stunden,
gelähmt von Hitze, halb erstickt –
doch zügiger fährt seine Runden
der Zeiger, der die Zeit vertickt.

Ist nicht die Möwe zu beneiden,
die wie ein weißer Blitz durchschießt
des Dämmers trübe Schattenweiden
und schweigend ihren Flug genießt?

König Fußball

koenig_fussballDie ganze Welt im Fußballfieber!
WM und Titelkampf am Kap!
An Ebro, Kongo, Rhein und Tiber
läuft diese Show am Bildschirm ab.

Und kaum ein Tag in diesen Wochen,
an dem die Glotze spielefrei.
Der Superkicker goldne Knochen
versüßen uns den Alltagsbrei.

Im Fahnenschmuck die Hausfassaden,
beflaggt die Autos überall,
weil Hunderte Athletenwaden
sich balgen um den Lederball.

Die Stürmerstars, sie kombinieren;
sie flanken, zaubern: Doppelpass;
am Strafraum erst den Ball verlieren
sie an des Gegners Abwehrass.

Doch einen neuen Angriff tragen
jetzt makellos die Burschen vor,
riskieren muss er Kopf und Kragen,
der Keeper, doch vergeblich: Tor!

Tor! Tor! Da gibt es auch kein Halten
fürn kühlsten Kommentator mehr.
Tor für die Basken, für die Balten,
Tor für das Team von Finisterre!

Durchs Stadion Jubelstürme branden,
grell blökt der Tröten Halali.
O wie viel Hoffnung wird zuschanden
am Fuß des Gegners oder Knie!

Und wie sie nur für ihre schreien,
für alle andern taub und blind!
(So hilft man Völker zu entzweien,
die eigentlich befreundet sind.)

Finale endlich – Sieg! Und Frieden.
Vergeben ist am Kap der Cup.
Die eigne Elf längst ausgeschieden –
nach großem Kampf natürlich, knapp.

Begeistrung, die elektrisierte
die Fans rund um den Erdenball,
verebbt nun vor dem Platzgevierte,
der Dribbelgötter Gras-Walhall.

Der Alltag senkt sich auf die Köpfe
der Menschheit wieder wie vorher.
Gefüllt sind noch der Reichen Töpfe –
und die der Armen sind noch leer.

Heut Abend

schlandHeut Abend kann ich Ruhe tanken,
kein Hupkonzert die Welt beglückt.
Der Fußball lässt sie falln, die Schranken:
Die ganze Menschheit spielt verrückt!

Kaum dass der Schiri abgepfiffen
und deine Mannschaft hat gesiegt,
wird auch zum Lenkrad schon gegriffen,
sich in den Fahrersitz geschmiegt

Um in den Korso sich zu reihen,
der lärmend das Quartier umkreist
und mit frenet’schen Jubelschreien
Verstand für seinen Sport beweist.

Die Jagd nach diesem heil’gen Grale,
dass der WM man Erster sei,
geht bald schon weiter: Halbfinale.
Und Schwarzrotgold ist auch dabei!

Dass nach dem Spiel mir übermorgen
bevorsteht eine heiße Nacht,
weiß Gott, ist dringend zu besorgen,
weil „Schlaaand“ ganz schön Furore macht.

Seht in mir gleichsam denn zwei Seelen
in ihrem faust’schen Widerstreit:
die eine, die Geräusche quälen,
die andre, die berauscht verzeiht.

Wie kann den Knoten ich zerhauen,
dass ich der Wirrung mich entwind?
Nach Mittelchen und Wegen schauen –
und hopp, bevor der Tag beginnt!

Nach einem Matchgewinn ‘n Pfropfen,
der mir die Lauscher fest verschließt?
Nein, besser sie mit Wein verstopfen,
der Schlummer in die Kehle gießt!

Dies Mittel trug schon viele Male
mich sicher fort aus Zeit und Raum.
Anstatt Radau denn und Randale –
ein ungetrübter Fußballtraum!

So kann ich doppelt nun genießen,
was man die Abendstille nennt:
die heute ohne Toreschießen,
die morgen, wenn die Hütte brennt.

Ein Lüftchen weht

lueftchenEin Lüftchen weht, und die Gardine,
wie hübsch sie in den Hüften schwingt!
Das dank ich meiner Windmaschine,
die Kühle in die Küche bringt.

Die Fenster halt ich fest verschlossen,
damit mir nicht durch einen Spalt
wie laues Spülicht komm geflossen
ein Hauch, der eher schwül als kalt.

Für eine wetterfühl’ge Seele,
wie sie das Schicksal mir verlieh,
bedeutet eher es Gequäle,
was andern Grund zur Euphorie.

Wie ich es hasse, wenn die Birne
mit saurer Feuchte sich beschlägt
und man die hohe Denkerstirne
wie einen Tropfenfänger trägt!

Wie ich es hasse, wenn im Nacken
wie eine Schnecke, schleimbewehrt,
ein Etwas, das da nicht zu packen,
bedächtig Richtung Becken fährt!

Wie ich es hasse, wenn im Rücken
der Hemdenstoff, so fein gewebt,
sei es beim Sitzen, Gehen, Bücken
wie ‘n Feudel auf der Pelle klebt!

Ein Lüftchen weht, und die Gardine,
sie tänzelt zwischen Stuhl und Schrank.
Behaglich schnurrt die Windmaschine,
schickt kühle Böen. Gott sei Dank!

Bin ich ein Bauer

sommerBin ich ein Bauer, dessen Acker
mal dringend ‘ne Erfrischung braucht?
Ne, nur ‘n alter Rentenknacker,
den so ‘ne Dauerhitze schlaucht.

Die Sonne schmeißt hier jetzt den Laden.
Und wer vom Fach auf dem Gebiet,
quakt ständig von den höchsten Graden
und breiter noch sein Maul verzieht.

Nun, Wärme mag man ja genießen –
doch dass sie auch willkommen sei,
wenn hoch die Temp’raturen schießen,
ist leider Koks, und zwar hoch drei.

Doch die gewohnt, uns einzuseifen
mit ihrem plattesten Kalkül,
auf diese Rechnung sich versteifen:
Mehr Hitze = mehr Glücksgefühl.

Die Welt ist ihnen eitel Eden –
was für Politiker auch gilt,
die gleich gewohnt, stets schönzureden,
für was „der Mündige“ sie schilt.

Und auch die smarten Werbefritzen
gehn ja nach dieser Masche vor:
Ein Arsenal von Gags und Witzen
begöscht das kühle Kundenohr.

Weil „Schachern“ sich zum Leitgedanken
die Menschheit für ihr Sein ersann,
fieln längst auch schon die letzten Schranken –
dass man sich selbst verkaufen kann.

Da wo Geschäfte sich entfalten,
sind immer Lügen mit im Spiel,
mag noch so sehr sein Grinsen halten
der Broker mit dem Dax-Appeal.

Verzeiht, ‘s muss an der Sonne liegen,
ich bin ein bisschen abgeschweift.
Kurzum: ‘nen Brand will ich nicht kriegen,
der mir das Fell vom Leibe streift.

Ich kann mich ja auch so erhitzen,
wie ich es oben just getan
mit den diversen Unmutsspitzen
gegen geschürten Sonnenwahn.

‘ne angenehme Sommerwärme,
nicht schwül, mit einem Lüftchen lau,
genau das ist’s, für das ich schwärme –
und damit basta, Leute. Ciao.

Nun kam er doch

warmNun kam er doch, der lichte, schöne,
der Sommer endlich nach dem Lenz,
und, zack, schon spucken große Töne
die Typen von der Hörfrequenz.

Wie den Bericht sie zelebrieren
auf einmal, priesterlich gekonnt,
die da im Radio reportieren
tagtäglich von der Wetterfront.

Sie jauchzen gradezu Choräle
zu Orgel und Harmonium,
verheißen jeder frommen Seele
den Eingang ins Elysium.

Und preisen so sehr diese Grade,
die manchmal über dreißig gehn,
dass sie die schlimmste Eskapade
der Säule noch als super sehn.

Wobei sie sich so toll gebärden
(wie’s bei ‘ner „Sendung“ zu verstehn),
als wär’s jetzt sonniger auf Erden,
weil selber sie am Knöpfchen drehn.

Ihr Haupt umwallen Sonnenstrahlen,
dem Mund entträufelt Honigseim.
Der Bauer macht sich nur mit Qualen
auf dies Aride seinen Reim.

So wie man einem von Millionen
verkündet, dass sein Los gewann,
euphorisch eigens sie betonen,
wie hoch die Hitze steigen kann.

Dass es ‘ne Menge Zeitgenossen
auch gibt, die höllisch leiden jetzt
und lieber pudelnass begossen,
als von der Sonne Stich geätzt

Ist wohl für die, die moderieren
(entgegen dieses Wortes Sinn),
kein Thema, weil (um zu zitieren):
„Ich denke nicht, darum ich bin.“

Es muss da wohl so ‘n Passus geben
im Rundfunkredakteursstatut:
Nur immer hitzig höher streben,
das tut auch der Karriere gut.

Wie sie akustisch gleichsam grinsen
mit ihres Timbres Äthercharme!
Wahrhaftigkeit geht in die Binsen.
Die Welt ist kalt, selbst wenn sie warm.