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Kurze Ansprache

Kurze AnspracheIhr Leser, die ihr nicht Kohorten,
geschweige denn Legionen seid,
habt Dank, dass meinen spröden Worten
zu lauschen wieder ihr bereit.

Ich will, euch dafür zu belohnen,
ins Zeug mich legen wie nur was,
von dorther, wo die Musen wohnen,
euch Verse holen, vom Parnass.

Ein Supermarkt der größten Fülle
fürs ganze Dichtungszubehör –
vom Heldenlied bis zur Idylle
bedient sich hier der Connaisseur.

Ich, zugegeben, ich erwerbe
nur immer Kleinkram auf der Höh:
Gedichte, zwar geschätztes Erbe,
doch wen’ger als die Epopöe.

Indes soll sich der Meister zeigen
im Kleinen auch, weiß Volkes Mund.
Wie würd ich dem mein Ohr nicht neigen?
Die Wahrheit tut auch Lyrik kund.

Wie viele Namen könnt ich nennen,
die dies bezeugen grandios,
durch die Jahrtausende euch rennen,
begeistert brüllend stets: Famos!

John Donne seht auf dem Rosse reiten,
den blinden Milton hinten drauf
und den, dem manche es bestreiten,
geboren an des Avon Lauf.

Seht Dante, Bashō, Baudelaire,
Corinna seht und Kanik, Keats,
zu jeder Zeit in jeder Sphäre
hat sie geblüht, die Kunst des Lieds.

(Um einen Großen deutscher Zunge
als Beispiel noch heranzuziehn:
In dieser sang mit schönstem Schwunge
und heil’gem Eifer Hölderlin.)

An diesen, Himmel!, mich zu messen,
wär Hybris, wie der Grieche sagt:
Sie haben statt Talent besessen
Genie, das dies noch überragt.

Doch selbst wenn mit beschränkten Mitteln
im „Musenmarkt“ man Kunde ist –
die Kasse wird es nicht bekritteln,
denn Kleinvieh, weiß sie, macht auch Mist.

Soweit mein Trost. In jedem Falle
das Beste gut genug mir sei
für euch: Wie hier zum Widerhalle
ich dieses schreib von Strophe zwei.

So wäre denn der Kreis geschlossen.
Fort mit der Lyra, der Schalmei!
Dem fleißigen, dem Flügelzossen,
geb ich bis morgen erst mal frei.

Blickfang

BlickfangEin langes Band von stillen Lichtern
verstellt den Blick zum Horizont.
Gezielter Streich von Bösewichtern?
Nein, drüben nur die Backsteinfront.

Beim Städtebau wird ja bisweilen
rein ökonomisch nur gedacht,
d. h. dass man mit Häuserzeilen
den Reibach lückenloser macht.

(Politiker (1) und Architekten (2),
die haben beide was vom Deal:
„Mehr Masse, also mehr Effekten“ (2)
und „Billig bauen kost’ nicht viel“ (1).)

Ich würd von hier nach Süden gucken
und, was weiß ich, bis Winsen sehn.
Doch kräftig in die Suppe spucken
die Klötze, die im Wege stehn.

So muss ich denn nach oben leiten
den Blick, der sonst an Wände stößt,
zu wandern in den Himmelsweiten,
von Erdenenge losgelöst.

Dass ich so gern den Mond besinge,
die Sterne, die ihm fern verwandt,
hat ja den Grund, dass diese Dinge
zum Glück kein Bauerwartungsland.

Die kreisen da in ihren Sphären
so unerreichbar und entrückt,
dass selbst wenn’s goldne Äpfel wären,
sie ewig blieben ungepflückt.

Es reicht schon, wenn nach Strich und Faden
der Globus ausgeplündert wird.
Weiß Gott, hier schmeißt der Mensch den Laden –
der Schöpfung Schaf, nicht deren Hirt!

Nur einmal die Trompeten blasen,
die Jericho zu Fall gebracht –
ich ließ gen jene Front sie rasen,
dass donnernd sie zusammenkracht!

Und ließ ich so das Bollwerk schleifen,
erging mein Blick sich frei im Raum,
um bis nach Winsen ganz zu schweifen,
mir zu erfülln den alten Traum.

Jetzt werden Spötter sicher sagen:
Warum ziehst du nicht gleich aufs Land?
Wenn Mauern dir nur Grund zum Klagen,
versuch’s am schönen Luhe-Strand!

Doch das trifft nicht den Nerv der Sache.
Ich hab’s ja durchaus gern urban.
Was mich nur stört, ist dieser flache,
gesichtslos graue Größenwahn

Der grüftegleichen Taubenschläge,
die Menschen man zur Wohnung gab,
dass deren Geist, noch resch und rege,
beizeiten sich gewöhn ans Grab.

Dies ins Gebetbuch Profiteuren.
Oder ins Hauptbuch, bleibt sich gleich.
Ich würde Winsen nicht beschwören,
ging nur die Bauwut übern Deich!

Ein frommer Wunsch, den ich hier schreie
in Seelenwüsten wie ‘n Prophet.
Das wär ja, als ob Löwen, Haie
man könnt begeistern für Diät!

Es schlug mein Herz

Es schlug mein Herz„Es schlug mein Herz, geschwind zu Pferde…“ –
wie Goethe fühl ich seinerzeit,
auch meinen Abend wiegt die Erde,
auch mich treibt Sehnsucht, dass ich reit.

Doch jener Gaul des Dichterfürsten,
er ähnelt nicht dem meinen heut:
Er mochte wohl nach Wasser dürsten
und hat an Hafer sich erfreut.

Er schlug die Hufe in den Boden,
wenn im Galopp er Raum gewann,
und kam so bei den Antipoden
vielleicht mit Glück nach Jahren an.

Das Ross, das ich besteig hingegen,
kann jedes Futter leicht entbehrn,
doch stürmt dahin auf allen Wegen,
als ob Distanzen gar nichts wärn.

Das machen nämlich seine Flügel –
wie’n Vogel schwingt es sich empor
und duldet weder Zaum noch Zügel,
neigt nur dem Dichter brav sein Ohr.

Wer wollte da im Ernst noch glauben,
dass auch ein Sesenheim sein Ziel?
Der Zelter will sich höher schrauben:
Parnass, Olymp – in diesem Stil.

Doch konnte Goethe nicht auch reiten
mit höchster Kunst den Pegasus?
Und wusste doch, dass je nach Zeiten
aufs rechte Pferd man setzen muss.

Das bebend ihn mit warmen Flanken
und schnaubend durch die Felder trug,
nicht rasend wie der Lieb’ Gedanken,
doch für die Hoffnung schnell genug!

So muss ich also doppelt neiden
die Hohe Schule dem „Herrn von“:
für seines Herzens Lust und Leiden –
und für den Sitz im Pantheon.

Kopfabenteuer

KopfabenteuerNennt man das etwa Abenteuer,
wenn ich so in der Küche hock?
Hier geht die Kerze nur durchs Feuer.
Ich hänge faul am Musenrock.

An Leben, lärmend, nichts zu holen.
In meiner Hütte tickt die Uhr
im Gleichmaß von Seniorensohlen
auf ihrer letzten Wasserkur.

Nun ja, gelegentlich auch blicke
zur Fensteröffnung ich hinaus,
dass draußen ich das Futter picke
für ‘nen pikanten Augenschmaus.

Doch da genauso: tote Hose.
Kaum dass ein Köter wo mal bellt,
geschweige denn, dass (weil er lose)
ein Stern vom Himmelsbaume fällt.

Oder der Mond, des Schlurfens müde,
auf einmal einen Raptus kriegt
und, plötzlich nicht mehr tempoprüde,
als Schnuppe durch die Gegend fliegt.

Nur Tauben, taubengraue Tauben,
die Farbe bringen: weißen Schiet,
und mir den letzten Nerv noch rauben
mit ihrem ew’gen Gurre-Lied.

Noch schlimmer aber die Sirenen
– was für ein Wort für diese Pest! -,
die ja nichts haben, was uns sehnen,
doch alles, was uns schaudern lässt.

So geht mir hier das liebe Leben
wie ungelebt am Arsch vorbei,
‘ne andre Art von Tütenkleben,
nur gitter- und gendarmenfrei.

Ich bin der Prinz, den hinter Dornen
kein Schwein aus seinen Träumen küsst,
der einfach wartet, bis die Nornen
befinden, dass es gut sein müsst.

Wie spannend dennoch sind die Jahre,
die man auf diesem Klops verbringt!
Nicht Yetis braucht es, Jaguare –
ein Herz nur, das um Wahrheit ringt.

Ein kleines Memento

Ein kleines MementoIst es die Kerze, die ans Ende
mit ihrem Flackern mich gemahnt,
da in des Wachses Sumpfgelände
ihr Flämmchen sie versinken ahnt?

Da glüht sie, blutorange, inmitten
des Quaders, der nach oben frei,
durch Ritzen, die ihm eingeschnitten
als Schriftsymbol, japanisch: ai.

„Die Liebe“. Dass sie noch vermehre
der Wehmut bittersüße Last:
„Seht, wie ich mich in Glut verzehre –
und wie das Feuer schon verblasst!“

Nein, auch an ihr, der Nacht wird’s liegen
und diesen Fenstern, grablichtgleich,
dahinter sich in Krimis wiegen
die Freaks im Teletotenreich

Im Kolumbarium da drüben,
das jedes Mal mich schaudern macht,
wenn ich bei meinen Schreibwutschüben
die Musen küss zur guten Nacht.

Auch sie, die Uhr, mit ihrem Ticken,
das fühllos die Sekunden frisst,
zu Zeit sie mählich einzudicken,
die nach Äonen sich bemisst

Die hinter uns wie Halden liegen,
stets wachsend vom Sekundenschrott,
da vor uns immer wen’ger wiegen,
die uns gewährt der Schicksalsgott.

Hat sich denn alles heut verschworen,
dass faulig es mein Herz behaucht
mit Ängsten, aus dem Bauch geboren
von einem, der verlebt, verbraucht?

Ich frag, Gewissheit zu erhalten,
den Freund am besten aus Bordeaux,
der weiß was von Gefühlsgewalten
und kriegt den Finstersten noch froh.

Wir haben lange uns besprochen,
der Schädel hat mir fast gebrummt.
Doch schließlich war der Bann gebrochen.
Hab ich nicht gar ein Lied gesummt?

Herrschaftswechsel

HerrschaftswechselHeut hat die Herrschaft angetreten
der Bruder Leichtfuß, der April,
und wie so oft bei Majestäten
macht er sofort auch, was er will.

Die eine Hand, die hält die Sonne,
reichsapfelgroß indessen nur,
die andre eine Regentonne
als Kleinod kräft’gerer Statur.

Als weitre werte Antrittsgaben
bracht er ‘ne Kaltfront mit und Wind.
So’n Luftikus muss man nicht haben –
doch Herrscher ja wie Kletten sind.

‘s ist schwer, sie wieder loszuwerden,
das dauert meistens seine Zeit.
Es war schon immer so auf Erden:
Man hängt an seinem Königskleid.

Gottlob, dass bei Naturgewalten
das Sitzfleisch nicht so ausgeprägt
und sie sich meistens kürzer halten
als Homo, der gleich Wurzeln schlägt.

Der Bursche hat nur dreißig Tage,
nicht einen mehr zum Rumregiern.
Und doch stellt sich die Gretchenfrage:
Was kann da alles nicht passiern?

Orkane, Blitze, Regenfluten,
Unwetter allerschlimmster Art
ziehn auf in Stunden, ach, Minuten
zu quälend langer Gegenwart.

Man kann nur hoffen, die Periode
von dieses Monds Legislatur,
sie bringt zu Schaden nicht und Tode
ein Würmchen auf der Erdenflur.

(Ich glaub, würd monatlich man wählen
Politiker in Amt und Ehrn,
an Tricks würd’s ihnen wohl nicht fehlen,
das Land noch schneller auszuzehrn.)

Im Übrigen ist zu berichten
auch Gutes von dem Wendehals:
Forsythien konnt ich erstmals sichten
und Osterglocken ebenfalls.

Ich hab den Ausflug sehr genossen,
den ich trotz allem mir erlaubt.
Das Regenfass war grad geschlossen,
groß im Gewölk das Sonnenhaupt.

Grämlicher Mond

Grämlicher MondDa sehe ich gerade gucken
den Mond aus seinem Wolkenhaus –
doch Donnerschlag!, was mag ihn jucken?
Er sieht wahrhaft bekümmert aus!

In breiten Bändern ziehen Falten
sich schwärzlich übers Angesicht,
das widerscheint vom bleichen, kalten,
wie ausgezehrten Sonnenlicht.

Und wo die Wangen übergehen
in ein nicht minder rundes Kinn,
da ist so ‘n dunkler Fleck zu sehen,
als hielt ein Tüchlein er dahin

Weil grade dort ihn Schmerzen plagen,
wo ja die Zähne, wie bekannt.
Doch wie auch immer: Unbehagen
strahlt er heut aus, der Erdtrabant.

Vielleicht auch, dass die da in Fetzen,
wie von ‘ner Wäscheleine los-
gerissen vor der Nase hetzen,
die Wolken irritiern ihn bloß.

Vielleicht. Genauso darf man denken,
dass was ganz anderes im Spiel.
Er muss den Blick ja nicht beschränken,
sieht immer weit und immer viel.

Er schaut von seiner hohen Warte
Gottvater gleich auf Stadt und Land,
besieht sich jede Schweineschwarte
und jeden Floh im Wüstensand.

Und selbstverständlich auch die Krone
der Schöpfung, ja, vor allem die,
dieweil der auf dem Himmelsthrone
ihr alle Erdenmacht verlieh.

Müsst er sich nicht schon deshalb grämen,
weil diesen Staat er überquert,
den tausend Gründe, sich zu schämen,
die eigene Geschichte lehrt?

Und der auch heut nicht lässt erkennen,
dass er ein Musterländle wär:
Mag er sich selbst gerecht auch nennen –
da nickt wohl nur der Millionär.

Ein kleiner Klüngel ist’s von Reichen,
dem schustert man das Recht zurecht,
dass er legal sich kann erschleichen,
was doch moralisch grottenschlecht.

Doch was heißt „man“? Das ist die Truppe,
die jener sich fürs Kasperln hält:
Politiker als Gliederpuppe.
Die Fäden zieht das große Geld.

Des Volkes Macht indes, die Wahlen!
Ja, unter Übeln wählt es frei.
Wer immer siegt, es muss bezahlen.
Am meisten bei der Volkspartei.

Vielleicht dass solche Grübeleien
dem Mond die Heiterkeit vergälln.
Wo nicht, mag er den Spaß verzeihen.
Und schönen Dank noch fürs Erhelln!

Ein Frühlingsgefühl

Ein FrühlingsgefühlZwar sah ich keine Blumen sprießen,
und auch die Sonne blieb verdeckt,
anstatt mit Kübeln auszugießen,
was so an Power in ihr steckt.

Auch Knospen, die aus Zweigen drangen,
ach was, schon Blüten, schmal und fein,
sie müssen ebenso entgangen
dem frühjahrsmüden Auge sein.

Ich zottelte mit trägen Quanten
apathisch übers Trottoir
und glich wohl mehr ‘nem Elefanten
als Bruder Leichtfuß Adebar.

Ringsum begrenzten meine Schritte
Gebäude der diversen Art,
bei denen, wie es heute Sitte,
der Zweck sich mit Tristesse gepaart.

Da klang auch nirgendwo Geflöte,
das Vögel auf der Balz verriet,
und selbst die rüst’ge Wanderkröte
mein stämm’ges Bein zu kreuzen mied.

Ja, von den ungezählten Ohren
des Baumes in der Häuserschlucht
fiel noch, im Winter unverloren,
als Schmuck die raue Kugelfrucht.

Doch fühlt’ ich irgendwas im Gange,
das teilte sich mir plötzlich mit,
als warm mir eine Ätherschlange
so wohlig übern Nacken glitt.

War das ein Streicheln und Berühren –
wie heiße Küsse auf die Haut!
Nie konnt den Lenz ich schöner spüren:
als süßen Atem einer Braut.

Kontinuität

KontinuitätDa draußen sieht es aus wie gestern
und in der Küche ebenfalls.
Ich: Wieder bei den Musenschwestern,
um deren Gunst ich gerne balz.

Das honigfarbne Licht der Kerze,
das sacht hier an die Wände rührt,
es hat auch im vergangnen Märze
die Hand mir übers Blatt geführt.

Seit Olim hab ich die Gardine
im Blick vor meinem Krähennest,
die da gefältelt von der Schiene
sich schlaff und schläfrig baumeln lässt.

Und rings die Möbel, die Geräte
stehn felsenfest an ihrem Fleck,
dass nicht mal Jerichos Trompete
sie blies von ihrem Sockel weg.

Ja, selbst mein allerwert’stes Kissen,
auf das ich meinen Hintern drück,
ist seit Äonen schon verschlissen –
die Kehrseite vom Dichterglück!

So wie in Bernstein eingefroren
erscheint mir hier die Szenerie,
wenn ich, dem Alltag abgeschworen,
vor der kastal’schen Quelle knie.

(Wohl nie zuvor in Dichterkreisen
hat so viel Ehre angetan
der Küche man, sie lobzupreisen
für Spülstein und für Wasserhahn!)

Doch mag auch inspiriern die Quelle,
sie zeigt nicht des Betrachters Bild,
dass er sich könnte auf die Schnelle
versichern, ob für ihn auch gilt

Was oben wir ja schon befanden
für seiner Klause Inventar,
an das wir diese Schildchen banden:
„Wie gestern“ und „Unwandelbar“.

Kein Beinbruch. Dafür ist ein Spiegel
nun wirklich nicht erforderlich.
Ich geb darauf euch Brief und Siegel:
Wer treu sich bleibt, der ändert sich.

Wärmeeinbruch

WärmeeinbruchWann hab die Jacke ich getragen
zuletzt so offen und leger,
wann mich begnügt mit bloßem Kragen
auch ohne Halstuch ringsumher?

Nach ungezählten Winterwochen
mit Schnee und Kälte Tag für Tag
ist unverhofft nun eingebrochen
die Wärme wie ein Hammerschlag.

So weit, so gut. Nur dass die Wende,
so jäh, die Freude mir vergällt.
Kaum bringt es ein Extrem zu Ende,
das Wetter schon ins nächste fällt.

Was Wunder dass ich prompt geraten
von Kopf bis Fuß in Dauerschweiß:
Kaum da, macht dieser Teufelsbraten
von Frühling mir die Hölle heiß!

Ich würd ihm allerdings vergeben,
brächt er das Kunststück auf die Reih,
die Flurn im März schon zu beleben
mit Blüten wie im tiefsten Mai!

Da müsste er nun Dampf mal machen,
hat nur noch ein paar Tage Frist,
und ich werd argusäugig wachen,
ob da der kleinste Fortschritt ist.

So pack ich erst einmal beiseite
den Kiel, der diese Zeilen kleckst,
dass ich gespannt zu Bette schreite
und lausche, wie die Wiese wächst.