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Parforceritt

ParforcerittHier hocke ich auf meinen Tagen,
wie’n Jockey hockt auf seinem Gaul,
die wie der Wind davon mich tragen,
galopp-galopp, mit Schaum vorm Maul.

Was soll das heißen: Rente kriegen?
Dass ruh’ger man durchs Leben wallt?
Galopp-galopp: Die Stunden fliegen,
als wärn sie völlig durchgeknallt.

Zwei Jahre schon herausgerissen
aus Aktenstaub und Arbeitspflicht –
doch statt der Muße Leckerbissen:
der Zeit, der eil’gen, Schnellgericht.

Kriechst morgens du aus deinen Federn,
aus denen dich kein Hahn mehr kräht,
wird rasch dich die Erkenntnis rädern:
Die Sonne schon im Süden steht.

Der Tag, zu dem du dich erhoben,
die Glieder noch vom Schlummer schwer,
gehört laut Fingerzeig von oben
dir fast zur Hälfte schon nicht mehr.

Und wenn du aus den heil’gen Riten
der Körperpflege dich entlässt,
was bleibt von diesem Monolithen?
Ruine. Torso. Krüppelrest.

Der jagt indes auf krummen Stelzen
wie’n Irrer auf den Abend zu,
dass unterm Huf die Stunden schmelzen,
dem hitz’gen ohne Rast und Ruh.

Und wird nicht aus der Puste kommen,
bevor er dich ans Ziel gebracht
mit allen deinen Wünschen, frommen,
zum düstren Tor der Grabesnacht.

Wie soll man einen Renner reiten,
mit dem man derart stürzen muss?
Die Augen zu, die schreckensweiten,
so klammr’ ich mich an Pegasus!

 

Des Sängers Lohn

Des Sängers Lohn„Ich hân mîn lêhen, al die werlt!“,
so jauchzte einst ein Dichtermund;
wenn Schampus auch noch nicht geperlt,
floss Wein doch bis zur Morgenstund.

Denn Walther von der Vogelweide
gab sicherlich ein Freudenfest,
als nach feudalem Treueeide
ein Gütchen er ans Herz gepresst.

Mein Gott, was warn das noch für Zeiten,
als man für Verse so belohnt,
für seine Zungenfertigkeiten
auf einem Herrensitz gethront!

Im alten Rom schon, wo Klienten
von ‘nem Patron versorgt wir sehn,
da förderte man mit Talenten
Talente. So ja auch Mäzen.

‘nen Gutshof er Horaz verehrte,
idyllisch im Albanerland,
der gern Gesänge damit nährte,
weil er die Gegend fruchtbar fand.

Ja, Versepfründe zu genießen,
gelang auch noch in neu’rer Zeit,
weil Herrscher sich nicht lumpen ließen,
wenn Hymnen ihnen wer geweiht.

Für so was kriegt man heutzutage
‘n Ei kaum und ‘n Butterbrot.
Die geistige Großwetterlage,
so ist vom Wandel sie bedroht!

Würd heute wer ein Loblied schmettern
auf eines Kanzlers Regiment,
im besten Fall dankt’ ihm in Lettern
mit schönen Gruß sein Referent.

Statt sich an Lyrik zu erfreuen,
an Wort gewordener Musik,
schätzt unsre Zeit den lesescheuen,
den technogeilen Disco-Freak.

Der gern entpult für seine platten,
doch ohrwurmträcht’gen Grölerein
des Portemonnaies gegerbtem Schatten
manch wanderlust’ges Eurolein.

Für Dichtung fehlt ihm die Antenne,
obwohl er sich poetisch fühlt,
wenn’s assonantische Geflenne
der Songs ihm in der Seele wühlt.

Empfindung für die fein’ren Töne –
ein Luxus, dem er gern entsagt.
Er will das Grobe, das Gedröhne,
er will der Reize irre Jagd.

Wer rückt Parnass noch auf die Pelle,
wer schaut ins Maul noch Pegasus?
Vereinsamt die Poetenquelle,
voll Bitterkeit der Musenkuss.

Was soll’s. Ich will mich nicht beschwern,
schreib gern auch ohne Dichterruhm.
Vielleicht wird man mich niemals ehrn.
Was soll’s. Vielleicht auch erst posthum.

Vom Musenhügel

Vom MusenhügelVon meiner Stube Musenhügel
kann alles gut ich übersehn –
den rechten und den linken Flügel
des wackren Pegasus, auch den.

Dazu die andre Straßenseite
mit graugansgrauer Häuserfront,
die jetzt auf ihrer ganzen Breite
nur von Laternen noch besonnt.

Darüber einen trüben Himmel,
der sich wer weiß bis wohin dehnt
und ohne alles Sterngewimmel
sich endlos in den Schlummer gähnt.

Ein Flugzeug auch, das hin und wieder
sich brummend durch die Lüfte blinkt
und das wohl gleich am Airport nieder
auf seine Gummiknie sinkt.

Friseursalon, Matratzenladen,
die bunten Brauen einer Bar:
Der Unterbau von Hausfassaden,
wie er schon immer üblich war.

Wie wünschte ich es aufzunehmen
mit allem, was sich rings mir naht;
doch statt dass Universen kämen –
nur eine Welt im Zwergformat.

Enttäuschend, wenn die Muskeln schwellen,
wenn sich die Faust aufs Dreschen freut
und markig schon die Verse gellen
vom Blatt als Psychotherapeut!

Doch werd ich mich wohl besser halten,
rückt keine Streitmacht auf mich vor.
Wich mancher nicht schon den Gewalten,
die eitel er zum Kampf beschwor?

Das Licht der Gedanken

Das Licht der GedankenGewahr ich in der Steppe Weite
ein fernes Feuer in der Nacht,
wer weiß wie lange ich dann reite,
bis mich mein Gaul dahin gebracht.

Schwer ist zu schätzen ja die Strecke
zur Stelle, wo die Flamme raucht,
da ich im Finstern nicht entdecke
die Anhaltspunkte, die man braucht.

Indessen kann ich sichergehen,
ob ich nun eile oder schleich,
dass ich, solang das Licht zu sehen,
die Quelle irgendwann erreich.

Wie anders bei der Kältewüste,
die über unsern Häuptern liegt
und uns so oft die Nacht versüßte
mit einer Glut, die nie versiegt!

Trab zu auf eine der Oasen,
den Stern, den du am meisten liebst,
dein Zosse wird da niemals grasen,
selbst wenn du ihm die Sporen gibst.

Der Erde eherne Gesetze:
nicht einen Pfennig wert im All.
Geh, laufe, eile, jage, hetze –
an kommst du nicht. Auf keinen Fall.

Mit welchem Glanz, nur Göttern eigen,
lockt Venus heut am Firmament,
dass schleunigst zu ihr aufzusteigen
die Sehnsucht gleich in mir entbrennt!

Nicht lange fackeln – aufgesessen;
gesattelt ist mein Pferdchen schon!
Und wie im Flug den Raum durchmessen,
ein glühend Ziel der Mühe Lohn!

Ihr warnt indes mich vor ‘ner Reise,
die eine falsche Hoffnung schürt
und um des ganzen Lebens Preise
doch nie zu einem Ende führt?

Ich weiß ja selber, dass die Sterne
nur deshalb scheinen nicht so weit,
weil hell sie wie die Hauslaterne,
die heim uns holt bei Dunkelheit.

Und dass ganz andre Dimensionen
man in des Kosmos Fundus find’t –
da rechnet sich’s mit Trillionen,
wo uns genug fünf Finger sind.

Unendlich streckt er sich nach Meilen,
ach was, nach Jahren Lichts dahin;
da können wir auch noch so eilen,
hilft alles nichts, kein Raumgewinn.

Ganz klar, dass mit normaler Mähre
man irgendwann mal passen muss.
Ganz klar. Wenn da nicht auch noch wäre,
gedankenschnell, mein Pegasus!

Am Sattelplatz

Am SattelplatzWie immer pünktlich mir zur Stelle:
Kopierpapier, so weiß wie Schnee,
die Kerze, Sinnbild sanfter Helle,
und, inspirierend, Chardonnay.

Schon hat mit Dunkelheit und Schweigen
im Häuserkampf die Nacht gesiegt,
Fassaden ihre Wunden zeigen
als Licht, das auf den Scheiben liegt.

Und wo mit Lampen zu Millionen
der eis’ge Himmel sonst besät,
sind, Energien wohl zu schonen,
auf Null die Flammen nun gedreht.

Selbst der Trabant, der, um zu glänzen,
sich doch mit fremden Federn schmückt,
hat, seinen Auftritt heut zu schwänzen,
sich still vom Firmament verdrückt.

Die Finsternis soll mich nicht schrecken,
da ich ja zum Parnass nur muss
und zu dem abgelegnen Flecken
als Navi hab den Pegasus.

Wenn ich mich durch die Lüfte schwinge,
in seine Mähne festgekrallt,
vor Angst ich und Begeist’rung singe,
dass weit es in die Räume hallt.

Und steh ich endlich vor den Musen,
die Lippen bebend noch vom Lied,
frag ich beklommen mich im Busen,
ob man als Stümper mich nicht sieht.

Sind dies die Verse, die den Schwestern
gefällig in die Ohren gehn,
ach, oder werden heimlich lästern
die Schönen, die sich drauf verstehn?

Doch halt! Warum sich Sorgen machen?
Bist du erst oben angelangt,
mag dich die halbe Welt belachen,
der Rest dich doch mit Ruhm berankt!

So bring gelassen ich zu Ende
die Zeilen, einz’ge Les’rin, hier
und geb getrost in deine Hände
sie als der zehnten Muse dir.

Hausnachbarn

HausnachbarnIm dritten Stock, da steckt die Bude,
die ich seit Olims Zeit bewohn.
St. Georg und nicht Winterhude,
was das bedeutet, wisst ihr schon.

Ein Mietshaus. Und ‘ne Menge Leute,
die es wie mich hierher verschlug.
Ich weiß nicht, ob es wer bereute –
es fluktuiert indes genug.

Doch einige sind auch geblieben
am Standort zwischen Bahn und Strich,
dass, auch wenn’s nicht aufs Schild geschrieben,
ich sie doch kenne namentlich.

Ja, von dem einen oder andern,
da weiß ich sogar, was er treibt.
Was man beim Treppenhausdurchwandern
sich halt so untern Zinken reibt!

Mein Nachbar grade gegenüber
ist Archivar und diplomiert,
und, werden auch die Zeiten trüber,
nicht bang, dass er den Job verliert.

Und über mir in der Etage,
die’m Pantheon am nächsten liegt,
ein Mime, der auch seine Gage
schon mal für Fernsehrollen kriegt.

Daneben Typen, die studieren
was weiß ich welche Fakultät
und mit dem Fahrrad rumkutschieren,
das andernfalls vorm Keller steht.

Von mir wird sicherlich man wissen,
dass ich vom Staat mein Geld gekriegt,
mein Haupt jedoch im weichen Kissen
des Ruhestands inzwischen liegt.

Nichts davon, dass den Pferdefimmel
ich weiter beibehalten hab
und jetzt nicht mehr des Amtes Schimmel,
doch bring das Musenross auf Trab!

Warum es wem auch offenbaren,
mit dem ich hause Wand an Wand?
Gilt der Prophet seit tausend Jahren
doch nicht mal was im eignen Land!

Abendmonolog

AbendmonologDer Tag klingt wieder aus mit Reimen,
mit Versen zieht er in die Nacht,
mit Worten, die im Herzen keimen
fast wie von selbst und unbedacht.

Schon ist auch das Gerät zur Stelle,
das für den Musendienst ich brauch:
Heft, Schreiber und, Garant der Helle,
ein Flämmchen ohne Ruß und Rauch.

Den Ellenbogen auf die Kante
des buntbetuchten Tischs gestützt,
besteig ich meine Rosinante,
die grad wie Pegasus mir nützt.

Der Stift zieht fröhlich seine Kreise,
verknüpft zum Viererpack die Zeiln,
um ordentlich auf diese Weise
in Strophen alles einzuteiln.

Und so entsteht im Handumdrehen
‘ne Menge an verschnürtem Text,
die mich ermahnt, mich vorzusehen,
dass mir kein Epos draus erwächst.

Man kommt wohl leicht ins Fabulieren,
grad wenn man mit sich selber spricht
und keiner hilft zu regulieren
den Redefluss, der Dämme bricht.

Fehlt mir auch viel noch zum Poeten,
so doch nicht seine Einsamkeit,
erwünscht halb und halb ungebeten,
gibt sie schon lang mir das Geleit.

Drum hab ich in den stillen Stunden
mir gleichsam als Homunculi
die kleinen Freunde ja erfunden –
die aus dem Reich der Poesie.

Viel Schreiberei

Viel SchreibereiDa hock ich wieder, zu diktieren
mir mein gereimtes Testament,
in Versen, immer schön zu vieren,
wie man’s von Paragrafen kennt.

Indes ist das ‘ne lange Leier,
viel länger als Notarspapier,
denn dieses Lebens Frust und Feier
verlangt ‘ne Menge Text von mir.

Schon manches Blatt hab ich gewendet,
das ich mit Strophen überhäuft,
doch ist das Opus nicht vollendet,
solang die große Uhr noch läuft.

An Wundern unsre gute Erde
noch immer neue sich ersann,
die täglich auf dem Musenpferde
bestaunen ich und schildern kann.

Selbst dieser grämliche Geselle,
als Nachtwächter ein Urgestein,
der Mond geht mir nicht auf die Pelle,
so wandelbar an Leib und Schein!

Ja, auch die allerkleinsten Dinge –
nicht eines, das dem andern gleicht.
Die Käfer, Kiesel, Schmetterlinge:
naturbelassen, ungeeicht.

Vom Nebelfeld der Krähe Klage,
der Schrei des Hirschs zur Dämmerung –
so alt wie unsre Erdentage,
dem Herzen aber ewig jung.

So viel, was sich dem regen Geiste
fortwährend in die Seele schreibt,
wobei trotz allem ihm das meiste
für immer doch verborgen bleibt.

So mag ich mich wohl noch so mühen
und komme nie und nie zu Pott,
versuch den Gaul nach vorn zu hüen –
er aber, störrisch, kurvt nach Hott!

Doch will ich’s ihm nicht übelnehmen,
verfehlt er nie ja sein Walhall –
selbst wenn wer weiß wie spät wir kämen,
wir kämen doch auf jeden Fall.

Kleinmeister

KleinmeisterGlaubt ihr denn, dass man zwanzig Zeilen,
nein, dreißig, vierzig liefern müsst,
die Lust auf Lyrik aufzugeilen
bei dem, den keine Muse küsst?

Das Ganze kann man kürzer haben:
Ich denk da grad an das Gedicht
von unsres Goethes Heideknaben,
den einer Rose Hafer sticht.

Was macht man darum fürn Gewese,
wo es doch derart klein geriet,
dass ruckzuck ich’s herunterlese,
sofern mein Aug ‘s nicht übersieht.

Genauso das von diesen Wipfeln
(das auch der Dichterfürst gebraut),
die sich zur Grabesruhe gipfeln,
weil alle Lüfte abgeflaut

Und an dein totenstilles Ende
symbolisch dich gemahnen solln –
was braucht es Bücher da und Bände?
Zu Herzen spricht man ungeschwolln.

Das schöne Beispiel dieser Lehre,
in Nippon wird’s von je genutzt,
wo fleißig mit der Silbenschere
man die Gedichte runterstutzt.

Mit siebzehn Silben in drei Reihen
begnügt sich’s kürzeste der Art:
Lasst uns das Ohr ihm einmal leihen,
zu hören, dass es höchst apart.

Furuike ya
kawazu hairi-komu
mizu no oto

„Der alte Teich“, so würd es klingen
in Versen, wie sie uns vertraut,
„in den man einen Frosch sieht springen,
und man vernimmt des Wassers Laut.“

Was braucht es da noch weitre Worte:
Ein wunderbares Stimmungsbild!
Und dicht bei der Nirwana-Pforte,
wo’s Kleinste für das Ganze gilt.

Man müsst es auf die Spitze treiben:
Gefühl und Atmosphäre satt,
ohne ein Wörtchen nur zu schreiben –
die höchste Kunst: das leere Blatt.

Doch das wär mehr was für die Breiten,
wo man die Mini-Meister ehrt.
Wenn wir das Flügelross erst reiten,
kriegt kaum man runter uns vom Pferd.

Ihr seht ja selbst, wie rasch sich ballen
die Verse zum Format XL.
Drum lass ich jetzt die Zügel fallen
und geh dem Musengaul vom Fell.

Vor Einbruch der Nacht

Vor Einbruch der NachtNoch ist die Nacht nicht angebrochen.
Noch sieht man Farbe und Kontur.
Doch Schatten kommen angekrochen,
verdüstern langsam den Azur.

Rings überall auf den Fassaden
glimmt hier und da schon fahles Licht.
Und grelles, wo ein Kaufmannsladen
sich späte Kundschaft noch verspricht.

Wie sich die Schatten weitertasten!
Das letzte Blau schon aufgeleckt!
Dafür der Kopf der Peitschenmasten,
der glüh’nd sich übers Pflaster reckt!

Die wilde Mähne der Platanen,
im Punkerlook noch grade grün,
lässt nichts mehr von Pigmenten ahnen,
wie sehr sich auch die Augen mühn.

Die Straße ist in Sott versunken
(d. h. der kleine Ausschnitt meiner Welt),
betupft nur von den müden Funken,
die kunstvoll künstlich hergestellt.

Mein Kerzchen nur bei dem Geschehen
scheint recht in seinem Element:
Vorhin im Dämmer kaum zu sehen
und jetzt: Als ob die Hütte brennt’!

Wie gern in seinem warmen Scheine
ich über Zeiln und Strophen brüt,
bis mir ein Eifisch an der Leine
(hier hab zwei Bilder ich bemüht!).

Die Nacht ist nun ein Stückchen weiter.
Sporadisch nur noch Stadtverkehr,
nur noch ein später Pflasterschreiter,
das Halali der Feuerwehr.

Bald wird auch dieses ganz verstummen –
wenn Mitternacht erst mal vorbei.
Er dann auf Touren noch, auf krummen,
tut alles, dass er leise sei.

So geht das bis zur Morgenstunde,
wenn sich ein neuer Dämmer regt,
den wenig später, Gold im Munde,
Aurora schon zu Grabe trägt.

Als Freund des Pegasus indessen
verschlaf ich stets das Morgengraun,
hab lang im Sattel ja gesessen,
muss spätfrüh drum aufs Ohr mich haun.

Und noch bei Dunkelheit ich führe
den Klepper wieder in den Stall.
So ist es Sitte (nicht Allüre!)
beim Dichter, bei der Nachtigall.