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Ein Vergleich

Die sieben Weisen vom BambushainHier hock ich wie die sieben Weisen
voreinst in ihrem Bambushain,
lass meinen Bembel lustig kreisen
mit Riesling heute, Moselwein.

Nein, Les’rin, lass mich revidieren,
das Bild passt nicht so gut, mir scheint:
Wir hocken hier nicht mal zu vieren,
ja, sozusagen nur zu „eint“.

Das mit dem Weine stimmt indessen,
d.h. auch nur so ungefähr:
Bei einem Trank hat man gesessen
von Reis, als ob es Rebe wär.

Und Bambus? Gleich in ganzen Hainen?
Der müsste wohl woanders stehn.
Im Dunkel zwischen Pflastersteinen
kann ich ein Pflänzchen grad erspähn.

Das kümmert da am Wegesrande
und streckt die dürren Ärmchen aus.
Robinie heißt es hierzulande,
ein Stiefkind unsres Straßenbaus.

Was also bleibt uns von dem Bilde,
in das ich hier die Stimmung fing?
Es walt’, o Les’rin, deine Milde –
Metaphern sind wohl nicht mein Ding!

Dies wenigstens mag für mich sprechen:
Man schätzte Frieden, Harmonie,
das lippenlösend leichte Zechen
dem Vers zulieb, der Fantasie.

(Ich sollte schnell euch noch erklären,
dass dieser Männer Siebenschaft
im alten China pflegt’ zu leeren
den Becher ihrer Schaffenskraft.)

Muss man es nicht ein Wunder nennen,
dass überhaupt wir was gemein?
O Räume, Zeiten, die uns trennen –
doch dies, es lässt uns Brüder sein!

Werkstattkulisse

WerkstattkulisseWie öfter um die gleiche Stunde
hock träge ich am Küchentisch
und glotz bisweilen in die Runde
so geistvoll wie’n Aquarienfisch.

Was glaubt ihr, krieg ich da zu sehen?
Fassaden, Fenster, Neonglanz,
Laternen: Eiserne Alleen,
so trostlos ohne Blätterkranz.

Und wenn ich mehr ins Auge fasse,
ans Firmament die Nase stoß?
Nur eine grämlich graue Masse
von Wolken, mond- und sternenlos.

Doch unten übers Straßenpflaster
huscht dann und wann noch Nachtgetier –
großäugig: Limousinen, Laster,
Garagen suchend, Schlafrevier.

Gelegentlich, entleibt zum Schatten,
bewegt sich wer noch eilig fort
vor Mauern, die wie Kasematten
verschlucken selbst die Schritte dort.

Und manchmal ein entferntes Brummen
am Himmel, das sich bald verliert
und für Momente mit dem Summen
der Heizungstherme konkurriert.

Dies also, Les’rin, die Kulisse,
die dichtend mir Gewohnheit wurd.
Das Stück indessen ich vermisse:
Oder ist grade das – absurd?

O dieser Nächte leere Miene
ging mir schon immer auf den Nerv,
so dass ich längst den Musen diene
und lyrisch sie mit Rouge bewerf.

Muss man nicht alles selber machen?
Kommt nicht zum Berge der Prophet …
Ich höh die Wangen, dass sie lachen,
und schwärz sie für ihr Nachtgebet.

Ich überziehe sie mit Runzeln
und ziseliere Grübchen fein,
ich lass sie heut vor Freude schmunzeln
und anderntags auch traurig sein.

Ich mal sie mit dem Schmelz der Liebe
und mit der Wut entgleistem Zug,
mit dem Gebrüll versklavter Triebe
und mit der Sehnsucht Wolkenflug.

Ich male sie in allen Farben
des Obertübchens (ohne s!),
dass ihre Glut in Feuergarben,
ihr Schillern man in Iris mess.

Mehr will ich dazu nicht verkünden.
Nur dass am Rauputz vis-à-vis
ich pfleg mein Hirnholz zu entzünden
zur Flamme meiner Fantasie.

 

Gegen die Zeit

Gegen die ZeitWill ich die Nacht, den Tag verlängern,
wenn ich so rastlos schreib und reim,
unähnlich jenen andern Sängern,
die Morpheus gehen auf den Leim?

Will ich, der Stunden nicht gedenkend,
die lautlos hinterrücks entfliehn,
die Feder über Bütten schwenkend
bis in die Puppen Zeilen ziehn?

Sitz ich an meinem Küchenpulte
mit meinem Tintenrohr bewehrt,
dann weih ich mich dem Musenkulte
so zeitlos, wie man Götter ehrt.

Auf einmal geht der alte Wandrer,
der Mond, am Himmel still vorbei,
derselbe stets und stets ein andrer,
so wechselhaft sein Konterfei.

Kaum aber, dass ich ihn entdecke,
ihn, der vermeintlich unbewegt,
verschwindet er schon um die Ecke
wie ‘n Hase, der ‘nen Haken schlägt.

O ja, des Firmamentes Faden
auch sonst ich allzu leicht verlier,
so, wenn im Herbste die Plejaden
erst dort mir schimmern und dann hier!

Ihr seht, das große Weltgetriebe
ist mir Banane, wenn mit Brunst,
will sagen unbefleckter Liebe
ich übe meine Knittelkunst.

Dann mag ich fürn Schamanen gelten,
der sich von allem Ird’schen löst
und in fantastisch fernen Welten
auf Ahnherrn aller Dinge stößt.

Und hausend in borealen Breiten
im Jahr des Herrn 2000und,
fühl ich mich wie zu Zenons Zeiten,
zu Pans durchglühter Mittagsstund.

Doch schmied ich nicht die Waffen grade
entgegen meinem eignen Sinn?
Die Muse zeigt mir, die Mänade!
Es nahm die Zeit sie längst dahin.

Wie auch Gott Chronos überlisten?
Gehorcht selbst er der Moira nicht?
Ich hoff nur, dass er längrer Fristen
zumindest würdigt dies Gedicht!

Wetterlaune

WetterlauneNur hier und da noch Klumpen
von schmuddeligem Schnee.
Die Straßen gehn in Lumpen,
fast nackt wie eh und je.

Der Frost dahingefahren,
von mildem Wind verzehrt.
Am Himmel tags, am klaren,
die Sonne wieder fährt.

Ein Blick auf den Kalender:
Die kalte Jahreszeit.
Doch statt der Pelzgewänder
hält Jäckchen man bereit!

Sind’s Grüße, die von Süden
der Frühling zu uns schickt,
dass er die Wintermüden
mit Wärme schon erquickt?

Vielleicht, man wird’s nie wissen,
hat er es gut gemeint –
doch sicher zu beflissen,
d. h. zu früh, mir scheint.

Für diese stillen Tage,
die einzig sind im Jahr,
braucht es von anderm Schlage
ein Wetterchen, nicht wahr?

Ein Teppich von Kristallen
well weiß sich übers Land,
und Flocken sollen fallen
wie Saat aus Gottes Hand.

Und wenn wir auf ihm schreiten,
behutsam, wie es Brauch,
soll Knirschen uns begleiten,
und glitzern soll es auch.

Auf Wiesen und auf Wegen
die Kufe komm zu Ehr,
um flüchtig einzuprägen
ihm Spuren kreuz und quer.

Und dann vor allen Dingen,
als Tupfer anzusehn,
der Krähen schwarze Schwingen,
die tastend auf ihm gehn.

Und knistern soll wie Feuer
die Luft vor Frost dabei,
dass es in Stall und Scheuer
recht unbehaglich sei.

O dieser milden Gaben,
Sankt Peter, dich nicht brüst –
grad jetzt wir Weihnacht haben,
was du doch wissen müsst!

Kontrastprogramm

KontrastprogrammWo bin ich bloß gelandet,
verflog der Flieger sich?
So kalt und weiß gewandet
hier dieser Himmelsstrich!

Ganz anders als die Stätte,
die eben ich verließ:
Wie grünt’s da um die Wette,
wie warm der Wind da blies!

Der Sonne sanfte Hände,
sie schirmten noch das Land,
die Ufer auch und Strände,
die ja nach ihr benannt.

Was soll ich weiter sagen?
Extreme jedenfalls.
Nach Winter-Frühlingstagen
auf einmal: „Schal um ‘n Hals!“

Sogar das Heim, das traute,
empfing mich unterkühlt:
Der Therme Flammenflaute –
vier Wochen, die man fühlt!

Frust wollte sich verbreiten
und Hass auf diese Stadt –
wohl dem in diesen Zeiten,
der jetzt noch Nietzsche hat!

(Bonmot für Philosophen:
Geht gern darüber hin –
es ändern drum die Strophen
kein Jota ihren Sinn.)

So griff ich denn zur Rebe,
bekannt ja als bewährt,
dass dem sie Wallung gebe,
der sie geziemend ehrt.

Und kaum dass nach der Kehle
die Füße auch erwärmt,
hab ich aus tiefster Seele
für diesen Ort geschwärmt.

Das nehme uns nicht wunder,
da waltet ein Prinzip:
Meist hat man ja den Plunder,
weil er bequem, so lieb.

Gewohnheit, wie wir wissen,
schlägt Neugier aus dem Feld:
Das Heim wir mehr nie missen
als draußen in der Welt.

Konkreter will ich’s sagen,
dass Theorie’s nicht bleib,
und wähle denn den Magen
als Beispiel für den Leib.

Adieu, ihr Oktopusse,
ich schlag euch aus dem Kopf –
jetzt schwelg ich im Genusse
von Hamburgs Heringstopf!

Eine Abreise

Eine AbreiseJetzt also wieder fertig machen.
Liegt alles schon bereit?
Ja, da und da die Siebensachen.
Die ganze Herrlichkeit.

‘ne Frage: Ist es schön gewesen?
Wieso? Wie immer, klar.
Wo wohnten Sie? Am Strand, am Tresen?
Nee, an der Zimmerbar.

Geht noch was in die Trolley-Tasche?
Der Larios hier, der Gin?
– Ich glaub’s dir wohl, ‘ne Flasche,
wo soll denn die noch hin?

Diesmal wohl mehr zu Haus geblieben?
Ja, mehr als sonst, gewiss.
‘ne ruhige Kugel da zu schieben?
Nee, eher so aus Schiss.

Na, irgendwie noch wo dazwischen.
Da ist bestimmt noch Luft.
– Ihr wollt wohl wieder einen zischen
mit diesem Schnaps, du Schuft!

Aus Schiss, was soll das heißen?
Ich war nicht ganz gesund.
Nicht um ins Gras zu beißen,
doch elend wie ein Hund.

Du hast vielleicht Ideen!
So, uff!, bin startbereit.
– Du solltest auf die Uhr mal sehen,
es wird auch höchste Zeit.

Das find ich aber schade.
Dann war’s ja nur ‘ne Qual.
Ich glaube in dem Grade
passiert das nicht noch mal.

Jetzt nur noch schnell zum Flieger
und Abflug hopphopphopp,
es wünscht der müde Krieger
sich sehnlichst heim nonstop.

‘n guten Flug nach Hause!
Und Besserung für Sie!
Ja, danke. Erst mal Pause.
Dann wieder her. Und wie!

Mal sonnenfrei

Mal sonnenfreiGrau sind sie heut dahingezogen,
von Gram verdüstert ihr Gesicht,
die Wolken, luft’ge Himmelswogen,
erheitert nicht vom Sonnenlicht.

Und hier und da war diese Trauer
noch finsterer als sonst im Zug,
und tränenreich entluden Schauer
sich jählings aus dem raschen Flug.

Das Ganze dann vom Wind getrieben,
tyrannisch, wie’s ihm so gefällt,
dass lieber man im Bett geblieben
wär (Kopula hier nachgestellt).

Ihr seht, ich hab’s nicht krummgenommen
und mich der Lage angepasst,
bin einfach mit dem Strom geschwommen
am Tisch: Ein Floß mit Flaschenmast!

Doch anders als die Trübsalbläser,
die dunstigen, von Tau genährt,
wurd froher ich im Takt der Gläser,
je froher, desto mehr geleert.

(Wenn, Leser, du kein Kostverächter,
dann kennst du selbst der Rebe List:
Man trinkt die Welt sich selten schlechter,
doch meistens besser als sie ist.)

Dass Euphorie indes nicht siege
und man im Rausch wer weiß was treibt,
wird müde man und macht ‘ne Fliege,
die lange in der Falle bleibt.

So etwa ist mein Tag verlaufen,
den mir der Himmel zugeteilt,
d.h. ein Wust von Wolkenhaufen,
der ziellos nach Südosten eilt.

Doch sagt mir nicht: „Verlorne Stunden!“
„Vertane Zeit!“, o sagt mir nicht!
Hab ich sie etwa schlecht gefunden?
Am Ende gar – noch ein Gedicht!

Mein Hausmeer

Mein HausmeerDas Meer, die feuchte Heimat dort
der Fische und der andern Wesen,
die rudernd nur in einem fort
im dunklen Buch des Lebens lesen

So schweigsam liegt es und so stumm,
als könnt kein Wässerchen es trüben,
zum Horizont: Mysterium,
die Ewigkeit hier einzuüben.

Beschwingt zu flüchtigem Profil,
sich kräuseln einmal ihm die Wellen,
und so in ew’gem Wechselspiel
sich duckend, um emporzuschnellen.

Dann wieder stürzen übers Haupt
als Brecher ihm die höchsten Wogen,
dass es, bei Gott!, so brüllt und schnaubt,
als käm Poseidon durchgezogen.

Und wie die Farbe ihm changiert –
von Grün zu Blau und andren Tönen
und, so die Sonne assistiert,
mag Silber ihm die Schläfen schönen.

Sein Antlitz, himmelwärts gewandt,
sieht kreisen tags der Möwen Scharen,
die manchmal jäh, wie übermannt,
ihm gierig an die Gurgel fahren.

Doch niemals tief. Der Sonne gleich
mit ihren wohlig warmen Fängen,
die stöbern nur im Wellenreich,
wo man nicht zählt nach Fadenlängen.

Auch gehn da Schiffe unentwegt,
die kreuz und quer ihm Furchen wühlen,
was stirnerunzelnd es erträgt,
weil’s wie ein Kribbeln nur zu fühlen.

Am Tage Helios es bekrönt,
um abends sich ihm zuzuneigen
mit Wangen, die von Rouge verwöhnt,
wie um die Neigung auch zu zeigen.

Wenn Nacht indessen es befällt,
wird man vergeblich nach ihm äugen,
und nur des Leuchtturms Lichtschrei gellt,
sein dunkles Dasein zu bezeugen.

Was wissen wir von dieser Flut,
an deren wechselvollen Säumen,
und achtsam stets vor ihrer Wut,
wir von Gefahr und Ferne träumen?

Wenn ich, noch wach, im Kissen ruh
und auch die Straßen mit mir lauschen,
dann höre ich, wie immerzu
Millionen Stimmen darin rauschen.

Stillleben mit Küche

Stillleben mit KücheMein Küchenstück: Die hohlen Wangen
der Kerze, die sich still verzehrt
in einem, was weiß ich, Verlangen,
das glühend ihre Flamme nährt.

Und nicht einmal zwei Zoll daneben
die Flasche, die wie’n Leuchtturm wacht,
dem Geist die Richtung vorzugeben,
der noch in Nebel irrt und Nacht.

Wenn wir sie Don Quichotte vergleichen,
so schlank und gut fürn Höhenflug,
dann ist, mit Bauch als Markenzeichen,
sein Sancho Pansa dieser Krug

Der immer treulich ihm zur Seite
des Wassers Weisheit offeriert,
wenn’s Herrchen schon um Haaresbreite
den nüchternen Verstand verliert.

Und, gleichsam strophisch ihn zu teilen,
den Wein, der wieder mal ‘n Gedicht,
muss auch ein Gläschen da verweilen,
wie es dem Sinn fürs Maß entspricht.

So weit. Bis auf die Kleinigkeiten,
die wechselnd ebenfalls dabei:
das Knabberzeug aus Schinkenseiten
und Käselaiber-Allerlei

Aus Fischgeschnetzel, Hähnchenflossen,
aus saurer Sülze und aus Sild,
aus Krabben, die ins Kraut geschossen –
na, was den Appetit so stillt.

Der ganze Fundus für den Brägen,
der Schmiere braucht zum Fantasiern,
und auch, um untern Nackenschlägen
Apolls den Mut nicht zu verliern.

Ein Küchenstück der besten Sorte:
wo alles tot und traurig liegt.
Alt-Niederland: Nature morte –
die Gans, die auf den Haken fliegt.

Nun, da sie in Museen modern,
muss an den Dingern doch was sein,
muss doch die Musenflamme lodern
noch unter Asche und Gebein.

Mag euch auch sonst nichts dran berücken,
was ich bescheiden hier erfand –
doch dass von all den Küchenstücken
dies einmal nicht von Malerhand!

Langer Atem

Langer AtemWenn irgendwie Talent ich hätte,
ich glaub, ich möchte Barde sein,
geduldet an der Musenstätte
mit andern Vögeln im Verein.

Und derart sollte man mich preisen,
dass, wie’s dem Avon-Schwan geschieht,
man in den höchsten Krittelkreisen
mir gar bestreitet so ein Lied!

Doch haben mir die Schicksalszicken
Zeuswotanschiwa sei’s geklagt!,
um gleich mir was am Zeug zu flicken,
das rechte Federkleid versagt.

Anstatt mich himmelwärts zu schwingen
in eines Adlers lyr’sche Höhn,
muss kläglich ich am Boden singen,
bloß wie ‘ne Nachtigall so schön.

Kein Grund indessen, mich zu grämen:
Wenn schon nicht Stars unendlich fern,
will einen Punkt zum Ziel ich nehmen
knapp unter unserm Morgenstern.

Geliefert hab ich manche Probe,
damit den Anspruch ich bestärk,
und – Schimpf, dass ich mich selber lobe! –
zwei Leute schätzen schon mein Werk.

(Darin natürlich eingeschlossen
bist du, o einz’ge Leserin,
die du seit Jahren unverdrossen
ringst mit der Zeilen Zweck und Sinn!)

So fühl ich mich auf gutem Wege
zum Fuß – nicht Gipfel – des Parnass,
wo ich als Opfer hinterlege
des Hirns bescheidnen Aderlass.

Ich hoff, es nehmen auch die Götter,
sich mal die 2. Liga vor,
nicht als der Minderleistung Spötter,
nein, Fans für jedes schöne Tor.

Die alte Weisheit soll mich lehren,
dass man nicht alles haben kann.
Will mich nach Massen nicht verzehren –
mir reicht vorerst der dritte Mann.

Und wenn entsprechend dem Systeme,
das nach dem Schneeball man benennt,
mein Vers in aller Munde käme,
in tausend Jahrn mich jeder kennt.

‘ne kurze Frist, wenn wir bedenken
das Maß der unbegrenzten Zeit
und dass sie reicht, sie ihm zu schenken,
dem Dichter, die Unsterblichkeit.