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Wechselbäder garantiert

Wechselbäder garantiertDem ist nichts Neues eingefallen,
der treibt die alten Possen noch:
mal Schnee zu feuchten Klumpen ballen,
mal Heizen aus dem Wolkenloch.

Mal streut er Hagel auf das Pflaster,
mal sprüht er es mit Niesel ein –
heut starker Tobak, Teufelsknaster,
und morgen „Milde Sorte“ fein.

Mal bricht er einen Sturm vom Zaune,
mal lässt er kaum ein Säuseln zu –
das ganze Abc der Laune
‘ner Diva, vulgo dummen Kuh.

Mehr brauch ich ja wohl nicht zu sagen,
ihr wisst, wen ich im Auge hab?
Genau. Seit etwa vierzehn Tagen
hält der April uns schon auf Trab.

Ins Wechselbad der Temp’raturen
hat Mann und Maus er jetzt getaucht,
da safrangelb schon alle Fluren
und Grün aus allen Wipfeln haucht.

Mag er des Krokus Frösteln spotten,
der, Blume, sich nicht wehren kann –
wir ziehen, statt sie einzumotten,
die Winterfummel wieder an.

Und anderntags, wenn jäh die Sonne
im Äther surft zum Zeitvertreib,
gehn wir, o Weiser in der Tonne!,
nur mit dem Gröbsten auf dem Leib.

Den ganzen Fundus von Geweben,
fürs wechselhafte Jahr gedacht,
muss man dem Stutzer übergeben,
der sich gefällt in jeder Tracht.

Die dicken Jacken überwiegen
indes das locker-luft’ge Kleid.
Man kann sogar noch Nachtfrost kriegen
in dieser nord’schen Regenzeit.

Aus dem Kalender sollt man streichen
den übermütigen Filou.
Elf Monate, die müssten reichen –
wo nicht, ‘nen zweiten Mai dazu!

Es regnet. Durch die Fensterritzen
schneit kühl ein feuchter Wind herein.
Ich müh mich, Verse auszuschwitzen,
doch ständig zieht’s im Hosenbein.

Ja, mählich tastet sich die Kälte
nach oben zwischen Hemd und Haut,
als ob sie der Trabant da schwellte,
dem Flut und Ebbe anvertraut.

Die Luken fester noch verriegeln,
und notfalls Decke, Muff und Schal!
Nichts hilft ja, als sich einzuigeln
zum Winterschlaf ein zweites Mal.

Doch gibt es auch ‘nen Hoffnungsschimmer
in dieses Monds Martyrium:
Auch dieses heilt die Zeit wie immer –
zur Hälfte ist er ja schon rum.

Was Österliches

Was ÖsterlichesOstern. O Stern am Firmamente,
der du als einz’ger da so gleißt,
wenn heute wer dich Zeichen nennte,
dann weil auf Golgatha du weist!

Doch anders als zu Stall und Krippe
hast du da keinen hingelockt,
kein’ Kaspar aus der Königssippe,
kein’ Hirten, der die Wolle flockt.

Doch warn nicht Kondolenzbesuche
noch mehr als jene angebracht,
da seltsam aus dem Totentuche
der Leichnam sich davongemacht?

Die bei den Schafen in der Hürde
und die gehüllt in Purpurrot,
sie trugen ihrer Pflichten Bürde
wohl leichter als den Gottestod.

So sind die meisten Menschen eben,
wenn Illusion zunichte wurd:
Stirbt kläglich ein vergöttert Leben,
dann auch der Zauber der Geburt!

Ein Wunder, dass Millionen Christen
mit festem Glauben heute starrn
auf der Verheißung fromme Listen
und kreuzbrav bei der Krippe harrn.

Es braucht dazu nun keine Sterne
und keinen Wink des Himmels mehr,
dass was weiß ich in welcher Ferne
man sich vom Brot der Hoffnung nähr.

Gestirne, uns vorauszuscheinen
auf unsrem dunklen Schicksalspfad,
man sollte sie entbehrlich meinen,
weiß unser Licht doch selber Rat.

Geortet sind die heil’gen Stätten,
vermessen lange und kartiert,
fehlt es auch immer noch an Betten
für Leute, die man einquartiert.

Man muss ein Flugzeug bloß besteigen,
geflügelt wie einst Engel nur,
und ist, kaum dass die Düsen schweigen,
der Frohen Botschaft auf der Spur.

So wär denn Bruder Stern da oben
ganz nutzlos in die Nacht gestellt?
Natürlich nicht. In meinem Koben
bracht er mir Verse auf die Welt!

Aufbruchstimmung

AufbruchstimmungAuf einmal wieder Vogelzwitschern,
auf einmal wieder Sonne satt.
Die Hausfrau geht die Bude witschern,
weil Frühling sie im Blute hat.

Wie zeitig steckt nun seine Nase
der Morgen wieder übern Rand
und trägt für eine kurze Phase
der Dämmrung bleiernes Gewand!

Das stete Mehr der helln Momente
ganz deutlich schon ins Auge sticht.
Der Faulpelz selbst, der schon in Rente,
steht auf jetzt legitim bei Licht.

Und viel von ihrem finstren Wesen
verlor natürlich auch die Nacht.
Will man zum Beispiel noch was lesen,
geht’s ohne Lampe schon bis acht.

Indessen wieder Kinder kriegen
die Wiese und der Straßenrand
und lassen sich vom Winde wiegen
die Blümchen wie von Mutterhand.

Das Dachgestühl der Eichen, Linden
von grünen Büscheln übersät,
aus deren Schoß sie bald entbinden
das Blatt in ganzer Majestät.

Man kann es förmlich knistern hören
– ein Zittern hier in Zweig und Ast
und da ein Stöhnen in den Föhren -,
das Leben nach der Winterrast.

Zum Aufbruch drängen die Gefühle
gebieterisch in Wald und Flur;
die kahle, karge, krude, kühle,
sie weicht der lieblichen Natur.

Und auch der Mensch scheint aufzuleben,
als hätte ihn der Kuss gestreift,
den jetzt die Strahlen wieder geben
der Sonne, die zur Glut gereift.

Verklärt die Welt in neuem Lichte,
das wieder wahre Wunder wirkt:
Wie freundlich alles von Gesichte!
Selbst das, was sie an Bösem birgt.

Parforceritt

ParforcerittHier hocke ich auf meinen Tagen,
wie’n Jockey hockt auf seinem Gaul,
die wie der Wind davon mich tragen,
galopp-galopp, mit Schaum vorm Maul.

Was soll das heißen: Rente kriegen?
Dass ruh’ger man durchs Leben wallt?
Galopp-galopp: Die Stunden fliegen,
als wärn sie völlig durchgeknallt.

Zwei Jahre schon herausgerissen
aus Aktenstaub und Arbeitspflicht –
doch statt der Muße Leckerbissen:
der Zeit, der eil’gen, Schnellgericht.

Kriechst morgens du aus deinen Federn,
aus denen dich kein Hahn mehr kräht,
wird rasch dich die Erkenntnis rädern:
Die Sonne schon im Süden steht.

Der Tag, zu dem du dich erhoben,
die Glieder noch vom Schlummer schwer,
gehört laut Fingerzeig von oben
dir fast zur Hälfte schon nicht mehr.

Und wenn du aus den heil’gen Riten
der Körperpflege dich entlässt,
was bleibt von diesem Monolithen?
Ruine. Torso. Krüppelrest.

Der jagt indes auf krummen Stelzen
wie’n Irrer auf den Abend zu,
dass unterm Huf die Stunden schmelzen,
dem hitz’gen ohne Rast und Ruh.

Und wird nicht aus der Puste kommen,
bevor er dich ans Ziel gebracht
mit allen deinen Wünschen, frommen,
zum düstren Tor der Grabesnacht.

Wie soll man einen Renner reiten,
mit dem man derart stürzen muss?
Die Augen zu, die schreckensweiten,
so klammr’ ich mich an Pegasus!

 

Poetische Symbiose

Poetische SymbioseViel hat sie eben nicht zu sagen.
Im Allgemeinen gibt sie Ruh.
Ihr Flämmchen weiß sich zu betragen
und zwinkert mir nur mäßig zu.

Ganz schwerelos schwebt’s auf der Säule,
die so vergänglich modelliert
mit Wachs, das sich in feuchter Fäule
um den gekrümmten Docht verliert.

Im Brustkorb aber, welches Glosen!
Gespenstisch wie ein Röntgenbild,
wenn ohne Hemd und ohne Hosen
den Wunsch man nach Erleuchtung stillt.

Nun ja. Doch einmal Spaß beiseite –
hat’s denn so eine Kerze leicht?
Wenn wenigstens ein Pfaff sie weihte!
Doch hier, wo trostlos sie verbleicht …

Kein Laut kommt über ihre Lippen,
ihr Schicksal nimmt sie klaglos hin:
ein Dasein vor den Heizungsrippen
der Küche, deren Chef ich bin.

Ob sie es liebt, sich zu verzehren
in einer Glut, die niemand teilt –
so wie das Licht in eis’gen Sphären
den Sternen hoffnungslos enteilt?

Könnt ich in ihrer Seele lesen,
ich glaub, ein Abgrund tät sich auf;
wie anders auch bei einem Wesen
mit so ‘nem heißen Lebenslauf!

Doch selbst, wenn wir sie niemals finden,
die Sprache, die als Brückenschlag
des Schweigens Schluchten überwinden
und sicher sie ergründen mag

Sind aufeinander angewiesen
wir auf Gedeih und auf Verderb,
dass – Eiche, Linde, seid gepriesen! –
nicht eines vor dem andern sterb.

Wann immer ich mit plumpen Händen
geflochten meinen Lorbeerkranz –
an allen Ecken, allen Ende
nährt er sich nur von ihrem Glanz.

Geradezu ein Kerzenwunder
am Abend häufig hier geschieht,
dass ich nicht produzier nur Plunder,
nein, manchmal gar ein hübsches Lied!

Mit ihrem friedlich-stillen Glühen
verströmt sie die Behaglichkeit,
die meinem musischen Bemühen
des Dichterpferdes Flügel leiht.

O je, so musste es ja kommen –
gleich ist sie völlig abgespeckt!
Das Wachs hat tierisch abgenommen,
am Teller fast das Flämmchen leckt.

Ich lass die Feder lieber fallen,
bevor sie leeres Stroh mir drischt.
Fort aus der Musen heil’gen Hallen:
Da seht ihr, wie mein Stern erlischt!

 

Meine Beatrice

Meine BeatriceDie Dame, die sich drüben immer
um diese Zeit im Fenster zeigt –
ich weiß nicht … dunkel alle Zimmer,
die Mauer, die Fassade schweigt.

Die drei Gevierte nur daneben,
in eine Reihe hingestreckt,
so gelb sich da wie gestern geben –
wie’n Büffel, der die Zähne bleckt.

Wo, die ich nie von Nah gesehen,
dern Angesicht mir stets verhehlt?
Verwundert muss ich eingestehen,
dass mir die Unbekannte fehlt!

Ja, diese schwarze Silhouette,
tief auf die Fensterbank gedrückt,
als ob sie schwer zu tragen hätte,
wenn sie so auf die Straße guckt

Und die doch weich in den Konturen
und voller Anmut sich bewegt,
dass man den Blick auf ihre Spuren
nur ungern wieder niederschlägt.

So mag der göttergleiche Dante
ganz selig sanft erschauert sein,
als dieses süße Bild ihn bannte
in einer Kirche Dämmerschein

Und er fortan in seinem Leben
gefolgt des Herzens eitlem Ruf,
dass wie ‘nen Dom mit Schiff und Streben
er ein gewalt’ges Lied erschuf.

Doch meine Beatrice drüben
befördert nicht der Verse Kraft.
Die Liebe muss ich wohl noch üben,
die unerwidert Großes schafft.

 

Zum Frühlingsanfang

Zum FrühlingsanfangDem Radio heute zu entnehmen:
Schlag zwölf der Frühling eingekehrt.
Muss sich die Sonne deshalb schämen?
Vom Himmel lacht sie glutgenährt!

Und auch die leid’gen Wolken scheinen
zu wissen, was sich heut gehört –
nicht eine einz’ge auf den Beinen,
dass sie die weiße Weste stört

Des Blaus, das wie ein Seidenschleier
vorm Angesicht des Kosmos liegt
und das zu dieses Tages Feier
mal endlich wieder Farbe kriegt.

Sogar der Wind hat sich verkrochen
und hält diskret den Atem an.
(„Erst mal auf kleiner Flamme kochen;
den Lenz nehm ich mir schon noch ran.“)

So wollen sie ihn alle ehren,
den Helden, Retter, Winterschreck,
von seinen milden Gaben zehren,
den frischen Blumen im Gepäck.

Die Sonne taucht die goldnen Fühler
begierig in den bunten Flor
und holt, der Biene fleiß’ger Schüler,
sich tausend Düfte draus hervor.

Die Wolken schicken ihre Tränen
den Blüten zu in Feld und Au,
weil sie nach Mitleid sich wohl sehnen,
die selber sie so ewig grau.

Was aber mag den Wind bewegen,
dass er die Blumen lieb gewann?
Nun, weht er dem nicht gern entgegen,
den er mal richtig zausen kann?

Doch sachte mal, ihr Lieben, sachte –
macht eine Sendung schon den Lenz?
Was uns der Rundfunk nicht schon brachte,
dass er mit Wetterweisheit glänz!

Wir wissen doch vom „Hörensagen“,
wie oft er sich vergaloppiert
mit Sonnen- und mit Regentagen,
die felsenfest er garantiert.

Solln wir uns diesmal drauf verlassen,
dass mit dem Lenz er Recht behält,
weil die Indizien dazu passen
und keines aus dem Rahmen fällt?

Gleichwohl mach ich mir keine Sorgen,
dass er nicht vor der Türe steht.
Kommt er nicht heute, kommt er morgen.
Sofern die Erde sich noch dreht.

 

Lärmverschmutzung

LärmverschmutzungOh, wie sie um die Wette heulen
mit Blaulicht und mit Martinshorn!
Ich könnt sie manchmal niederkeulen,
obwohl nicht zur Gewalt geborn.

Den ganzen Tag geht dies Gezeter,
zuzeiten sogar Schlag auf Schlag,
lässt auch nicht nach am Abend später,
nicht Mittwoch und nicht Donnerstag.

Dem Sonntag selbst, der nachgerade
der Inbegriff der Ruhe ist,
fährt schmetternd oft in die Parade
der’s Autoblech bläst, der Hornist.

Direkt im Zentrum, Bahnhofsnähe.
Da wo das Herz der Stadt pulsiert.
Urbanität, auf die ich stehe –
bis auf den Lärm, der sie regiert!

(Den Mietenspiegel man befrage,
dass er der Wohnung Preis erhärt:
Doch hier markiert er „gute Lage“,
mit andern Worten: Er verzerrt.)

Am liebsten würd ich südwärts ziehen,
wo ruhiger das Leben fließt,
wo ‘n Wagen, vor dem andre fliehen,
nur selten übers Pflaster schießt.

Wo meine Ohren sich erfreuten
an Klängen, frisch aus der Natur,
und abends noch die Glocken läuten,
die Stille unterstreichend nur.

Im Bette noch dem Meere lauschen,
das um die Ecke gleich beginnt;
in süßen Träumen Wellen rauschen,
mich selig wiegend wie ein Kind.

Tatü tata! Ein jähes Jaulen
zerreißt den ahnungslosen Raum.
Ach, bleiben werd ich hier, verfaulen.
Im Lärm verliert sich selbst der Traum.

Laue Sommernacht

Laue SommernachtDie Sonne längst schon abgenabelt
vom blendend blauen Firmament;
in Höhln, verschüsselt und verkabelt,
der Bildschirm nun als Funzel brennt.

Aus staubig ungepflegten Klauen
gab der Asphalt sein Spielzeug frei.
Wo sonst sich die Vehikel stauen,
brummt höchstens noch ein Krad vorbei.

Mit Stille nieder nun gekommen
nach eines Werktags starken Wehn,
lässt dieser Abend uns verschwommen
bis zu fünftausend Sterne sehn.

Und würdevoll durch ihre Mitte
ein wohlbeleibter Mond stolziert,
ganz Müh’ und Maß mit jedem Schritte,
der er dem Globus präsentiert.

Noch ist von Kühle nichts zu spüren,
die Stimmung weiter aufgeheizt.
Ein lauer Wind scheint sie zu schüren,
der nicht mit seinem Säuseln geizt.

Auch ist, als würd in diesen Lüften,
die nun nicht mehr oktangetränkt,
ein Weihrauchfass von süßen Düften
behäbig hin und her geschwenkt.

Und sei die Sonne auch versunken,
das Sternenheer, stets kampfbereit,
es schleudert willig seine Funken,
erhellend in die Dunkelheit.

Die schwarz und schwer uns auf der Seele,
als Alb oft auf den Träumen lag:
Nichts wen’ger heut, als dass sie quäle –
o Nacht gleich einem Sommertag!

Abendspaziergang

AbendspaziergangDie Luft begann sich schon zu trüben
mit einem Hauch von Dämmerung,
als ich, mich im Flaniern zu üben,
noch einmal rausging auf ‘n Sprung.

Ich drehte eine kleine Runde
hier um den nächsten Häuserblock
und freute mich der halben Stunde
fernab von meinem dritten Stock.

Noch spannte endlos sich die Weite
des leeren Himmels über mir,
der mählich sich vom Blau befreite,
das strahlend seines Tages Zier.

Und wie ich so in mich versunken
den Blick nach oben schweifen ließ,
sah plötzlich ich zwei lichte Funken
wie Cherubim vorm Paradies.

Die funkelten wie Diamanten
so überirdisch hell und klar
vom Himmelsgrunde, der jetzt samten
wie eine Schmuckschatulle war.

Wie Wächter standen sie und schwiegen,
unnahbar in sich selbst gekehrt,
und doch gewärtig zu besiegen,
was sündig, mit dem Flammenschwert.

Das sollte sie zusammenschweißen.
Doch hielten sie sich auf Distanz.
Wie eisig ihr kristall’nes Gleißen,
wie einsam ihr erhabner Glanz!

Heroisch schienen sie zu harren,
die Unbefugten abzuwehrn,
die lüstern mit der Seele scharren
und Einlass heuchlerisch begehrn.

Obwohl sie selbst, die treuen Wesen,
Garanten fürs verschlossne Tor,
von Gott persönlich auserlesen,
auf alle Ewigkeit davor!

Dann sah ich, wie die Leute eilten
um mich herum so ohne Wort,
dass ich mich fragte, ob sie teilten
das Schicksal jener Sterne dort.

So nahe ist man sich hienieden,
so gleich in Neigung und in Pflicht,
und wird von Mauern doch geschieden
des Schweigens, die man nicht durchbricht.

Am Himmel die und wir auf Erden:
so sprachlos wie das liebe Vieh.
Geboren, um nie warm zu werden –
Geschöpfe einer Galaxie!