Meerbedarf

Gern würd ich stärker noch genießen
des Meeres Weite hinterm Haus,
die Welln, die ineinanderfließen
bei Stille und bei Sturmgebraus.

Die Möwen, die darübergleiten
und angestrengt nach Beute spähn,
um die bisweilen sie sich streiten,
indem sie kreischend Runden drehn.

Den Horizont, auf dem die Fähren
und Kreuzfahrtschiffe balanciern,
als ob sie aus der Puste wären
und kaum sich aus dem Blick verliern.

Die Fischer, die mit frischer Brise
frühmorgens schon zum Fangplatz eiln,
damit sie ihre fette Prise
noch zeitig auf dem Markt verteiln.

Auch die grazilen Segelboote
nicht allzu weit vom Ufer weg,
zwar mit geringer Trefferquote,
doch gut gesehn als weißer Fleck.

Indes als Fischlein nicht geboren
in dieser trüben Unterwelt,
bleib lieber ich vor ihren Toren,
wo Sonnenschein den Tag erhellt.

Auch den Artisten in den Lüften
schließ ich wohlweislich mich nicht an,
weil, leidlich lahm schon in den Hüften,
so rastlos ich nicht kreisen kann.

Auch fürchte ich, die Schiffsgiganten,
von fern betrachtet grandios,
sie wärn so ohne Mast und Wanten
im Grunde völlig ausdruckslos.

Und für die schöne Kunst zu kreuzen
hab ebenfalls ich keinen Hang,
halt auch nicht viel von diesen Käuzen
mit maritimem Fachwortzwang.

Da wärn die Louis mir schon lieber,
die nicht aus Spaß das Meer befahrn,
doch täglich mit dem Arbeitsfieber,
zu fülln ihr Netz aus Seemannsgarn.

Ein einz’ges Mal hab ich betreten
so’n Trawler hier am Hafenort,
weil nach ‘nem Umtrunk mich gebeten
ein Käpt‘n nächtlich noch an Bord.

Doch kann man ja nicht ewig zehren
vom Zufall einer Kneipentour –
all diese Dinge mich nur lehren,
dass ich auf falschem Dampfer fuhr.

Das Meer noch stärker zu verspüren,
fand jäh ich einen andren Weg,
dass selbst ich bei verschlossnen Türen
mein Ohr an seine Pulse leg.

Die wunderbar gemischte Würze
aus Wasser, Schuppen, Tang und Salz
beschaff ich mir in aller Kürze
im nächsten Laden jedenfalls.

So Würfel, die zu einem Sude
mit fischigem Geschmack zergehn –
dann riecht es in der ganzen Bude,
als würd sie auf der Mole stehn!

Utopisch

Ist überall denn gleich das Leben,
so wie bei unsereins im Kern?
Kann es nicht andre Formen geben,
vielleicht auf einem andren Stern?

Da könnte ich ein Land mir denken,
wo alles mit Humor geschieht
und sich die Leut‘ ein Lächeln schenken,
bevor man noch die Sonne sieht.

Die Stütze unsrer Potentaten,
oft trübe im geliehnen Licht,
Beamte wären wohlgeraten
und mobbten ihre Bürger nicht.

Und die mit Knüppel und mit Knarre
vertreten hier die Obrigkeit,
sie führen keinem an die Karre –
stets freundlich und stets hilfsbereit.

Der Richter auch von Gottes Gnaden,
der urteilt mit Gesetzeskraft,
er dächt, es würd am meisten schaden,
und nähme das System in Haft.

Herr Lehrer, bitte eine Frage!
Erspar sie dir, du Naseweis:
Man lernte dort mit einem Schlage
per Pille ohne Angst und Schweiß!

Politiker, die unsren gleichen,
ganz nah am „Wohl des Volkes“ dran?
Dort hielt man es nicht mit den Reichen
und wirklich mit dem kleinen Mann.

Und was ist mit den Klerikalen
im Gnadenstand der Fantasie?
Man müsste Eintritt dort bezahlen
für so viel Märchen und Magie.

Die aber auf der Knete glucken,
nur dass sie goldne Eier leg?
Man gäb dort ohne Wimpernzucken
dem Bettler sie mit auf den Weg.

Genug der Wunder. Nur Soldaten,
die fehlen noch zu guter Letzt:
Dort würde ihren Heldentaten
bestimmt kein Denkmal mehr gesetzt.

Die kleinen Dinge

Sind’s nicht die kleinen Dinge grade,
an denen unser Herz sich freut,
so wie ans graueste Gestade
das Meer die schönsten Muscheln streut?

Soll ich dem Lappen denn nicht danken,
der freundlich mir vom Halse hält
den Staub, der gerne auf die Flanken
der ungeschützten Möbel fällt?

Soll ich die Pfanne denn nicht ehren,
die treu zu meinem Gaumen steht
und, sein Vergnügen zu vermehren,
ihm gar panierten Stockfisch brät?

Und erst das quirlige Gebilde,
dem ständig warme Luft entweicht,
dass ihre sommerliche Milde
vom Kopf bis zu den Füßen reicht?

Und auf dem Tisch die neue Decke,
die ja aus gutem Grund gummiert,
dass ich denselben nicht beflecke,
falls sich ein Bissen drauf verliert?

Ein Arsenal von Nützlichkeiten,
für die man meist kein Auge hat,
obwohl sie täglich uns bereiten
Komfort, Behagen, Frische satt!

So geht es ja mit vielen Dingen,
dern wahren Wert man leicht verkennt –
auch Versen, denen lobzusingen,
wär nur die Muse Rezensent!

Waffenbrüder

Die schönen Reden sind verklungen.
Der Festsaal ist gespenstisch leer.
Politiker leihn ihre Zungen
dem Handel wieder und Verkehr.

Grad haben sie sich noch versammelt
an einem einstgen Höllenort
und ihr Entsetzen rausgestammelt
mit kühl vorherbedachtem Wort.

Die Stimme haben sie erhoben
zum Zeigefinger der Moral
und sind zufrieden abgeschoben
zum wohlverdienten Mittagsmahl.

Gedenken an ein Todeslager,
das an dem Tage man befreit –
und ich bekenn mich als Versager:
Mein Vers verstummt vor diesem Leid.

Die aber da mit Trauermienen
geredet oder still gelauscht,
ob wirklich einer Welt sie dienen,
die sich an Blut nicht mehr berauscht?

Sie kehrn der Stätte ihren Rücken,
zu Hause ebenfalls begehrt,
wo die Regierungsbank sie drücken,
von Sorgen andrer Art beschwert.

Die allerdings gewöhnlich kreisen
ums ew’ge Haushaltsdefizit,
was man als Staatsmann, der auf Reisen,
dann doch nicht so verbissen sieht.

Indes die lukrativen Quellen
sind ja so üppig nicht gesät,
so dass man in gewissen Fällen
sein Fähnchen nach dem Winde dreht.

Das machen alle Potentaten
quer durch Parteien und weltweit,
sobald in Geldnot sie geraten –
das heißt im Grunde jederzeit.

Doch ausgerechnet hierzulande,
wo so bestialisch man gequält,
dass es auf ewig noch zur Schande
der scheußlichsten Verbrechen zählt

Setzt wieder einmal man auf Waffen,
um, hocus pocus fidibus,
der Welt mehr Frieden zu verschaffen
mit jedem gutgezielten Schuss!

Da kann denn auch der Fiskus strahlen,
weil diese Haushaltsspritze wirkt –
auch wenn hier hinter schwarzen Zahlen
ein Berg von Toten sich verbirgt.

Und überall die Kinder weinen,
die achtlos man zu Waisen macht,
zu hausen unter Trümmersteinen,
die „wir“ vielleicht zu Fall gebracht.

Und während abends wir beglotzen
das Elend, das global grassiert,
finden wohl manches wir zum Kotzen,
was selbst wir dorthin exportiert.

Hat’s Massakrieren dann ein Ende,
weil nicht zu steigern, was man litt,
wäscht der in Unschuld seine Hände,
der ihm verdankt den guten Schnitt.

Profite aber einzustreichen
hat stets ‘nen höhren Stellenwert
als ‘ne Million verkohlter Leichen,
die man posthum mit Worten ehrt!

Auch unter „friedlichen“ Granaten
ja wer sein Leben lassen muss;
an Reden fehlt’s nicht, sondern Taten
gegen Export mit Über-Schuss.

Man trifft sich auf den nächsten Feiern,
mit Horror wurd ja nie gespart,
um sein Lamento herzuleiern.
Der Tod, er bleibt auf großer Fahrt.

Der große Rotor

Noch immer kann ich nicht begreifen,
was selbst der Kirchhahn nicht mehr kräht,
dass, lass ich meine Blicke schweifen,
die Erde scheinbar stillesteht.

Die Bäume sich im Winde wiegen,
die Wolken trägt es rasch vom Fleck –
die Kimm indes ist nicht zu kriegen
von ihrer alten Stelle weg.

Man kann sie noch so sehr fixieren,
dass man beim Ruckeln sie erwisch:
Kein Wimpernzucken, kein Vibrieren –
wie ein massiver Eichentisch.

Wo die Experten uns doch lehren,
dass dieser Globus stets in Fahrt
und, seine Tage zu vermehren,
an Tempo nicht gerade spart.

Die Crux dabei: Der Schöpfung Krone,
der Herrscher über Meer und Land,
ist winzig sogar mit Melone
und sieht so weit wie‘n Floh im Sand.

An welchem Punkt der Naseweise
den Boden auch der Erde tritt,
er dreht sich stets mit ihr im Kreise
und kriegt die Drehung gar nicht mit.

So ähnlich mag’s ‘ner Laus ergehen,
die unterm Pelz des Bären pappt
und, ständ sie auch auf ihren Zehen,
nicht sieht, wie er durchs Dickicht tappt.

(Sofern die unerforschte Seele
der Laus ich nicht korrekt erfass,
ich ihrer Gnade mich empfehle,
dass mein Fell sie in Ruhe lass.)

Und dennoch ist da wer gewesen,
der sich davon nicht täuschen ließ
und statt im Kaffeesatz zu lesen,
rein logisch auf die Lösung stieß.

Groß schien mir stets nur und verwegen
der ewig forschende Verstand,
wenn allem Augenschein entgegen
er eine neue Wahrheit fand!

Blütenschau

Es pilgern ganze Völkerscharen
in Japan zu der Blütenpracht,
wie sie die Kirschen offenbaren,
wenn zeitig sie im Lenz erwacht.

Man lagert unter rosa Kronen,
bestaunt den reichen Baumbestand,
um ab und zu sich zu belohnen
mit einem Häppchen Proviant.

Soll diesen Brauch man ihnen neiden?
Um Picknick es dabei nicht geht:
Man will sich an der Schönheit weiden,
solang sie noch in Blüte steht.

‘s ist eher eine Trauerfeier
für dieses Lebens flücht’gen Glanz,
denn bald zerreißt den zarten Schleier
der Wind im wilden Totentanz.

Doch sind sie wirklich zu beklagen,
die dieses triste Los uns lehrn
und in des nächsten Frühlings Tagen
am selben Aste wiederkehrn?

Wie anders unser Menschenleben,
das sich doch für was Bessres hält:
Es kann sich einmal nur erheben
und bleibt so liegen, wenn es fällt.

Hausputz

Wie schnell macht so ein Tag die Fliege
und geht in sein Nirwana ein –
kaum raus aus der Matratzenwiege,
musst du auch fast schon wieder rein!

Dazwischen galoppiern die Stunden
wie Rassepferde auf der Bahn,
nur länger, vierundzwanzig Runden,
und das mit einem Affenzahn.

Oft fragt man sich, was hast du gestern
mit deiner Zeit so angestellt,
und hört als Antwort selbst sich lästern:
Zumindest war ich auf der Welt!

Heut hab bei schönstem Sonnenscheine
ich mich nicht aus dem Bau gerührt,
es hielt mich an der kurzen Leine
die Pflicht, der auch Respekt gebührt.

Man muss ja auch mal Wäsche waschen,
den Staub geräumiger verteiln,
und in den weitgespannten Maschen
des Internets nach Beute peiln.

Dies aber schließlich überstanden,
war auch der Tag schon fast komplett –
die Sonne senkte sich, zu landen,
und trudelte ins Wasserbett.

Da musste ich ins Logbuch schreiben,
dass der Spaziergang heut entfiel
und statt im Winde wo zu treiben
ich in der Bude lag auf Kiel.

Das war indes noch nicht das Ende.
Den Eintrag nahm ich wieder raus.
Das Schicksal zwang mich ins Gelände
und damit doch noch aus dem Haus.

Denn plötzlich stieg mir in die Nase
ein Müffeln, das bedenklich roch.
Die Küche, dacht ich, Abfallgase.
Der Müll muss zum Container noch!

Verkopft

Längst zähl ich zu den höchsten Kreisen,
sofern es nach dem Alter geht –
doch damit auch zum alten Eisen,
das fast nur noch aus Rost besteht?

Hab ich nicht geistige Intressen,
denen mit Freude ich mich weih
tagtäglich und meist weltvergessen,
doch mit dem Hirn noch voll dabei?

Da wär zum Beispiel die Lektüre,
der gern ich manche Stunde schenk,
dass sie in Welten mich entführe,
dern sonst ich nicht im Traum gedenk.

Da wären auch die Bilderwelten,
in Öl oder Pastell kreiert,
wie sie als Meisterwerke gelten,
die in Museen man studiert.

Und nicht zuletzt die Harmonien,
die meinem Ohr ich anvertrau,
der luft‘ge Flug der Melodien
auf klassisch-festem Unterbau.

So lief mir auch im Alltagsleben
noch immer alles wie geschmiert,
muss keinem Doktor Pfötchen geben,
der auf Demenz mich therapiert.

Indessen will ich hier am Ende
doch einen Mangel eingestehn –
ich habe nur zwei linke Hände,
was hin und wieder auch zu sehn.

Denn muss ich was zusammenbauen,
was schlichte Handwerkskunst verlangt,
sind sie so hilflos anzuschauen
wie’n Süffel, der nach Hause wankt.

Soll ich das auf mir sitzen lassen?
Höhlt steter Tropfen nicht den Stein?
Fing nicht ein Meister aller Klassen
auch irgendwann mal an ganz klein?

Heut kriegt ich wieder Möbel-Stücke.
Wenn diesmal mir das Ding gerät,
die Bude ich mir damit schmücke
als selbstgemachte Novität!

Ach, schon die Skizze zur Montage
war dunkler als ein Bibelwort
und brachte eher mich in Rage
als mein Gemurkse weiter fort.

Ich habe hin und her gegrübelt,
gewendet alles und gedreht,
bis ungebohrt und ungedübelt
sie dastand, die „Möbilität“!

Hat mich auch reichlich Zeit gekostet
und ebenso ‘ne Menge Schweiß.
Heißt das demnach, ich bin verrostet?
Nehmt lieber Verse als Beweis!

Rundgang mit Venus

Ist mir vom Arzt zwar nicht verschrieben,
so’n Rundgang abends um den Block,
doch gestern hat’s mich rausgetrieben,
denn plötzlich hatt ich einfach Bock.

Die Straße lag wie ausgestorben
im schläfrigen Laternenlicht,
noch nicht einmal vom Wind umworben,
der sonst mit tausend Zungen spricht.

Und die sich gerne in ihm wiegen,
die Palmen, stürmisch oder schwach,
sie standen steif und nicht zu biegen
wie Säulen unterm Tempeldach.

Mir strich die Kühle um die Wangen
und nestelte am Kragenknopf,
den ich bei solchem Unterfangen
mir niemals unters Halstuch stopf.

Der Himmel spannte weit und offen
sich in die Ewigkeit empor,
bezogen wie mit Seidenstoffen,
dern Glanz sich in der Nacht verlor.

Viel war da sonst nicht zu entdecken.
Er geizte heut mit Sternenschein.
Im Osten blich ein winz’ger Flecken,
Südwesten nahm die Venus ein.

Doch grade unterhalb der Stelle,
die funkelte wie’n Diamant,
gewahrte jäh ich eine Helle,
die von der Erde kam, vom Strand.

Und zwar wo an die Hafenmauer
er mit ‘ner leichten Senke stößt –
da lag vielleicht wer auf der Lauer,
der diesen Schimmer ausgelöst!

Doch wie ich dann so weiterschlurfte
und immer mal dahingepeilt,
es dieser Furcht nicht mehr bedurfte,
dass da ‘ne böse Sieben weilt.

Denn plötzlich klangen Mädchenkehlen
sirenengleich vom dunklen Meer
und sandten, um mein Herz zu stehlen,
gefühlvoll mir ein Liedchen her.

Doch war da niemand zu erspähen,
wie deutlich ich es auch vernahm,
dass mir von Elfen und von Feen
auf einmal eine Ahnung kam.

Und war’s dem Zufall zu verdanken,
dass über diesem Zipfel Land
an einem Himmel ohne Schranken
gerade jetzt die Venus stand?

Singt nicht in mächtigem Begehren
die Liebesgöttin selbst im All,
dass die erlauschten Töne wären
nur ihrer Seufzer Widerhall?

Na, so was lässt sich wohl nicht klären
mit links und hopp! im Sauseschritt.
Jetzt gilt es, erst mal heimzukehren.
Doch diese Frage nehm ich mit!

Zum Jahr der Ratte

Als Junge musst ich in den Keller,
wenn oben die Kartoffeln rar,
und holte sie nur umso schneller,
als es da kalt und finster war.

‘ne Kerze hatte ich zum Leuchten,
dern Flämmchen zitterte sich zag
den halben Gang entlang, den feuchten,
bis zu dem richtigen Verschlag.

Dann klaubt ich eilig aus dem Kasten
ein Dutzend schrumpeliger Knolln,
um rasch nur wieder rauszuhasten
aus diesem unheimlichen Stolln.

Man sagte, dass auch Ratten hausen
unter dem ganzen Trödelkram,
und immer hatt ich Muffensausen,
wenn ich ein Rascheln wo vernahm.

Wäre in China ich geboren,
was sicherlich auch ehrenhaft,
dann wär ich nicht so eingeschworen
auf diese strikte Gegnerschaft.

Als da man vor wer weiß wie lange
sich Sternenbilder ausgedacht,
hat neben Tiger, Pferd und Schlange
man auch die Ratte eingebracht.

Die musste dann auch nicht mehr weichen
aus der erlesnen Zwölferschar,
und jetzt steht gar in ihrem Zeichen
das ganze neue China-Jahr.

Dass man sie in die höchsten Sphären
für alle Ewigkeit versetzt,
kann uns darüber nur belehren,
wie sehr man in dem Land sie schätzt.

Anstatt ihr Schlimmes nachzusagen,
dass man sie meidet wie die Pest,
scheint man ihr Wesen zu ertragen
und gar als clever gelten lässt.

Ich aber, auf der Stippvisite
zum unterird‘schen Nahrungsquell,
ich hatte Schiss nur, mir geriete
der Fuß auf einmal an ihr Fell.

Angst kann sie mir nicht mehr erregen,
zumal jetzt Licht im Keller brennt.
Und ich hab nicht mal was dagegen,
wenn man mich Leseratte nennt!